Text: Natürlich ist den meisten von uns bekannt, dass üppige Mahlzeiten vor dem Sporttraining ein No-Go darstellen. Über die richtige Ernährung nach dem Sport wird hingegen vergleichsweise wenig berichtet. Dem wollen wir hier abhelfen. Denn speziell für den Muskelaufbau ist die Auswahl geeigneter Speisen nach dem Sport essenziell.

Wie sieht die perfekte Post-Workout Ernährung aus?

Tatsächlich macht das richtige Essen nach dem Sport unser Training erst komplett. Denn auch eine bis zwei Stunden nach dem Sport sind entscheidend, wie effektiv unser Workout auf den Organismus wirkt. So können wir unser Ziel, abzunehmen oder auch Muskeln aufzubauen, durch eine geeignete Ernährung unterstützen.

Was sagen die Experten?

So geht das «Journal of the International Society of Sports Nutrition» von Folgendem aus: Gerade eine Kombination aus Kohlenhydraten und Proteinen unterstützt den Wiederaufbau der Glykogenspeicher. Um den Muskelaufbau bestmöglich zu fördern, gehen die Experten von einem 3:1-Verhältnis an Kohlenhydraten und Proteinen aus. Beide, aber auch Vitamine der B-Gruppe und Ballaststoffe, sind in Haferflocken in einem optimalen Verhältnis enthalten. Doch es geht nicht allein um den Aufbau von Muskelmasse, denn eine gezielte Ernährung nach dem Sport kann wesentlich mehr.

Warum Essen nach dem Sport so wichtig ist

So verbessert eine optimale Ernährung nach dem Sport die Fettverbrennung (Stichwort: Abnehmen), fördert den Erhalt der Knochen und beschleunigt die Regeneration. Auch die Anfälligkeit für Muskelkater wird durch die richtige Ernährung danach minimiert. Nicht zuletzt können wir beim gemeinsamen Essen mit dem Partner Stress abbauen.

Nahrungsmittel, die wir meiden sollten

Fett hat übrigens nach dem Workout nichts auf unserem Ernährungsplan verloren. Denn Fette verlangsamen die Verdauung und verschlechtern die Protein- und Kohlenhydrataufnahme. Auch die Frage, flüssige oder feste Nahrung, wird unter Sportlern seit jeher heiss diskutiert. Ein Shake hat den Vorteil, binnen 30 bis 60 Minuten verdaut zu sein. Feste Nahrung hingegen wäre erst binnen zwei bis drei Stunden im Organismus verfügbar. Der Shake danach macht also Sinn. Zumal viele Athleten über ein mangelndes Hungergefühl direkt nach dem Workout klagen. Doch auch festes Obst, zum Beispiel Bananen, sind geeignet; Kuchen oder gar Schokolade stellen hingegen ein absolutes Tabu dar! Text: Damit Ihr Körper gesund und leistungsfähig bleibt, ist die richtige Ernährung wichtig. Doch was sollten Sie vor dem Training essen? Und welche Lebensmittel helfen Ihnen dabei, Ihre persönlichen Ziele zu erreichen? Essen vor dem Training ist prinzipiell sinnvoll, da Sie dank Zucker im Training eine höhere Leistung erreichen können. Sind Sie ausreichend gestärkt, ist Ihr Workout in der Regel intensiver als auf leeren Magen. Ihr Stoffwechsel ist mit allem versorgt, was er benötigt und kann auf Hochtouren arbeiten: Sie können an Ihre Leistungsgrenzen gehen und so maximal Kalorien verbrennen. Damit erreichen Sie Ihr Trainingsziel entsprechend schneller. Wichtig ist, dass Ihre Ernährung vor dem Sport nicht zu schwer verdaulich ist und Sie mit ausreichend Energie versorgt. Findet Ihr Workout am Abend statt, gilt das vor allem für Ihr Mittagessen und Ihren Nachmittagssnack. Das ideale Essen vor dem Training sollte dabei möglichst fettarm, reich an Kohlenhydraten und Protein sein. Zudem sollte wenig Ballaststoffe enthalten und auf Ihr Trainingsziel abgestimmt sein.

Die richtige Ernährung für jedes Trainingsziel

Viele Menschen sind fälschlicherweise der Meinung, dass der Abnehm-Effekt auf nüchternen Magen grösser sei. Das ist allerdings nur bedingt richtig. Korrekt ist, dass Ihr Körper während des Workouts auf nüchternen Magen Energie aus Fett zieht. Dabei lernt er, dieses effizient zu verbrennen. Das gilt aber nur, wenn Sie nicht mit voller Leistung trainieren. Sie verbrennen also insgesamt weniger Kalorien als bei einem kürzeren, intensiven Workout. Ist Ihr Ziel vor allem Muskelaufbau, ist die richtige Ernährung vor dem Training besonders wichtig. Besonders Proteine und Kohlenhydrate sind dabei essenziell, damit Sie im Workout volle Leistung erbringen können und Ihre Muskeln nicht überstrapazieren. Optimal ist eine Banane, Hüttenkäse oder auch eine andere Mahlzeit, die Sie sättigt, aber nicht zu schwer zu verdauen ist. Denn: So lange Ihr Organismus Kohlenhydrate als Energiequelle nutzen kann, greift Ihre Muskulatur darauf zurück. Wenn keine Kohlenhydrate mehr da sind, so wird die Energie unter anderem aus Eiweissen gewonnen. Möchten Sie aber Muskeln aufbauen, ist das nicht der richtige Weg. Der zweite wichtige Baustein vor dem Sport sind Proteine, die der Grundbaustein unserer Muskulatur sind. Wenn Sie bereits vor Ihrem Training Proteine zu sich nehmen, greift Ihr Körper während des Trainings auf Aminosäuren zurück. Diese kann Ihr Körper direkt für den Muskelaufbau verwenden. Optimal ist Whey Protein, wie zum Beispiel in Form eines Eiweissshakes. Text: Die Gallenblase ist ein kleiner, sackförmiger Muskel, der sich an der Unterseite der Leber befindet. Sie ist für die Speicherung und Verteilung der Galle verantwortlich. Die Galle, die von der Leber produziert wird, hilft bei der Verdauung von Fetten im Dünndarm. Wenn Nahrung im Darm ankommt, sendet das Gehirn Signale an die Gallenblase, um die gespeicherte Galle freizusetzen. Diese Galle fliesst dann durch einen kleinen Kanal in den Dünndarm und hilft bei der Verdauung der Nahrung. Funktioniert die Gallenblase nicht mehr, kann es zu Gesundheitsproblemen wie Gallensteinen oder Entzündungen kommen. Diese müssen dann operativ behoben werden.

Entfernung der Gallenblase

Die Entfernung der Gallenblase, auch Cholezystektomie genannt, kann aus verschiedenen Gründen nötig werden. Dazu gehören etwa Gallensteine, Koliken oder Entzündungen. Die meistgenutzte Methode ist die laparoskopische Entfernung, bei der über kleine Schnitte im Bauchbereich die Gallenblase entfernt wird. Ohne Gallenblase verändert sich die Verdauung, da die Gallenblase wichtig für die Verdauung ist. Der Betroffene muss dann auf eine gesunde Ernährung achten. In der Regel wird durch Antibiotikazugabe versucht, zuerst die Entzündung zu lindern. Eine erschienene interdisziplinäre ACDC-Studie liefert neue Erkenntnisse. Die Studie wurde unter der Führung der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg absolviert. Demnach sollten Patienten sofort operiert werden. Und nicht, wie immer angenommen, erst nach einigen Wochen der Antibiotikagabe.

Ernährung ohne Gallenblase

Ein Leben ohne Gallenblase erfordert eine spezielle Ernährung. Statt grosser Mahlzeiten sollten Sie kleinere Portionen auf fünf Mahlzeiten aufgeteilt zu sich nehmen, um die Gallenflüssigkeit effektiver zu nutzen. Ohne die Gallenblase als Speicherort für die Gallenflüssigkeit ist die Fettverdauung eingeschränkt. Nach der Operation müssen Sie auf fettreiche Nahrung weitestgehend verzichten, da Ihr Körper diese nur schwer verdauen kann. Die direkt aus der Leber über die Gallengänge ausgeschüttete Galle übernimmt die Funktion der Fettverdauung. Empfohlene Nahrungsmittel sind frisches Gemüse, Hülsenfrüchte, Fruchtsäfte, Körner, Reismilch, Olivenöl und brauner Reis. Es ist wichtig, mindestens zwei Liter Wasser pro Tag zu trinken und auf Softdrinks zu verzichten. Eine gesunde Lebensweise mit Sport, genügend Flüssigkeitszufuhr und ballaststoffreicher, fettarmer Ernährung bildet die Grundlage für ein Leben ohne Gallenblase.

Schonkost nach Entfernung der Gallenblase nicht notwendig

Früher wurde oft eine Schonkost verordnet, die heute nicht mehr als notwendig angesehen wird. Der Patient ohne Gallenblase muss selbst in Erfahrung bringen, welche Speisen unverträglich sind. Beschwerden treten oft nach fettigen oder frittierten Speisen sowie blähendem Gemüse in Kombination mit fetter Wurst auf. Scharf angebratene Speisen sind ebenfalls oft unverträglich. Text: Diabetespatienten können alles essen, was sie möchten, solange sie auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung achten. Zucker und süsses Obst sind keine Tabus. Es ist aber wichtig, den Konsum von Lebensmitteln, die in Zucker umgewandelt werden, zu reduzieren, wie auch Kohlenhydrate und Stärke.

Verzicht auf Kohlenhydrate und Zucker sinnvoll

Zucker ist eine wichtige Energiequelle für den menschlichen Körper. Er wird aus einer Vielzahl an Lebensmitteln einschliesslich Brot, Teigwaren, Nudeln, Gebäck und Süsswaren gewonnen und dem Körper zugeführt. Das Blutzuckerlevel wird durch das Hormon Insulin reguliert. Wodurch bei Diabetikern nach dem Verzehr kohlenhydratreicher Lebensmittel ein starker Anstieg des Blutzuckerspiegels auftreten kann. Es ist bekannt, dass eine erhöhte Aufnahme von Zucker und Stärke zu einem raschen Anstieg des Blutzuckerspiegels führen kann. Dies ist besonders gefährlich für Menschen mit Diabetes Typ 2, da ihr Körper den Blutzuckerspiegel nicht von allein regulieren kann. Daher ist es wichtig, dass Personen mit dieser Erkrankung vorsichtig mit bestimmten Lebensmitteln umgehen. Zudem müssen sie ihre Ernährung sorgfältig überwachen, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden.

Ernährung bei den verschiedenen Diabetes-Typen

Wenn Sie unter Diabetes leiden, wird Ihr Arzt zusammen mit Ihnen besprechen, welche Anpassungen in Ihrer Ernährung notwendig sind. Nachfolgend finden Sie Informationen zu den Diabetes-Typen und einige praktische Tipps, die eine gesunde Ernährung bei Diabetes unterstützen. Menschen mit Typ-1-Diabetes müssen den Insulinmangel an die Mahlzeiten anpassen. Eine Ernährung, die komplexe Kohlenhydrate wie Vollkornprodukte beinhaltet, kann einen stabilen Blutzuckerwert unterstützen. Überwachen Sie Ihre Kohlenhydrataufnahme, indem Sie lernen, mit Broteinheiten und BE-Tabellen umzugehen. Ernährungsschulungen können helfen, die Ernährung umzustellen und relevante Informationen zu erhalten. Für Menschen mit Typ-2-Diabetes ist es wichtig, eine ausgewogene Ernährung zu befolgen. Auf ungesunde Lebensmittel wie Limonade, Fertiggerichte und fettige Produkte sollte verzichtet werden. Eine eiweissreiche Ernährung kann für Typ-2-Diabetiker vorteilhaft sein, sofern keine Nierenprobleme vorliegen. Überprüfen Sie mit Ihrem Diabetesteam Ihre Ernährungsgewohnheiten und passen Sie diese gegebenenfalls an.

Zehn Tipps für eine gesunde Ernährung bei Diabetes

Hier sind zehn Tipps, die helfen können, eine ausgewogene Ernährung bei Diabetes zu fördern: Trinken Sie täglich viel Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüsstem Tee. Vermeiden Sie den regelmässigen Konsum von Alkohol, da er eine Unterzuckerung begünstigen kann. Wählen Sie ballaststoffreiche Vollkornprodukte, und vermeiden Sie Weissmehlprodukte und Süssigkeiten. Achten Sie auch auf versteckte Zucker in Fruchtsäften und Fertigprodukten. Essen Sie täglich mindestens drei Portionen Obst und Gemüse, bevorzugt grünes Gemüse wie Brokkoli und Blattsalat. Verzehren Sie sehr zuckerhaltige Obstsorten nur in Massen, und bevorzugen Sie weniger zuckerhaltige Sorten wie Äpfel, Beeren und Zitrusfrüchte. Bevorzugen Sie pflanzliche Öle und Fette wie Olivenöl und Rapsöl, und wählen Sie fettarme Fleischsorten. Fisch sollte zweimal pro Woche auf dem Speiseplan stehen. Versuchen Sie, drei Hauptmahlzeiten pro Tag zu essen und als Zwischenmahlzeiten Obst und Rohkost zu wählen. Stillen Sie den Hunger nicht mit Süssigkeiten, sondern essen Sie diese am besten nach den Mahlzeiten. Text: Der Menstruationszyklus dauert im Durchschnitt 28 Tage und lässt sich in vier Phasen gliedern. In der ersten Phase bereitet sich die Gebärmutterschleimhaut auf eine mögliche Schwangerschaft vor. In der zweiten Phase wird das Hormon Östrogen produziert. Sollte keine Schwangerschaft eintreten, stirbt die Gebärmutterschleimhaut ab, und es kommt zur Menstruationsblutung. Die dritte Phase ist geprägt von der Produktion des Hormons Progesteron. Dieses dient dazu, die Gebärmutterschleimhaut aufrechtzuerhalten. Sollte eine Schwangerschaft eintreten, unterstützt es die Schwangerschaft. Die vierte Phase schliesst den Menstruationszyklus ab und bereitet den Körper auf einen neuen Zyklus vor.

Die richtige Ernährung für die einzelnen Zyklusphasen

Die Zyklusphasen ähneln den Jahreszeiten. Der Winter entspricht der Menstruationsphase, Frühling der Follikelphase, der Sommer der Ovulationsphase und der Herbst der Lutealphase. Die Parallelen zwischen den Phasen und den Jahreszeiten sind verblüffend. Im Winter brauchen wir Ruhe. Im Frühling steigt die Energie. Im Sommer sind wir meist energiegeladen und attraktiv, im Herbst werden wir ruhiger. Da die Zyklusphasen so unterschiedlich sind, ist es normal, dass der Körper je nach Phase verschiedene Nährstoffe und Lebensmittel benötigt. Nur so kann er optimal funktionieren. Wer hormonell verhütet, wird die hormonellen Phasen vielleicht weniger stark wahrnehmen. Aber selbst dann ist eine gesunde, zyklusbezogene Ernährung sinnvoll.

Ernährungstipps für die Menstruationsphase

Während der Menstruation ist es wichtig, die Nährstoffe, die Ihr Körper verloren hat, wieder aufzufüllen. Besonders auf Eisen ist zu achten. Pro Zyklus gehen bis zu 30 Milligramm davon verloren. Vollkorngetreide wie Hafer und Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder Sojabohnen enthalten grosse Mengen an Eisen. Auf zu viel Fleisch sollte während dieser Phase verzichtet werden. Greifen Sie lieber zu Roter Beete, Spinat, Brokkoli und Rucola. Maximieren Sie die Aufnahme, indem Sie zu Ihren Mahlzeiten Zitrusfrüchte zu sich nehmen: Die in Vitamin C oder Milchsäure enthaltenen Säuren unterstützen den Prozess.

Zyklusfreundlich ernähren in der Follikelphase

Um den Körper optimal zu unterstützen, ist es ratsam, in dieser Phase auf eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung zu achten. Eine gesunde Ernährung kann dazu beitragen, den Hormonspiegel zu regulieren und die Fruchtbarkeit zu verbessern. Der Hormonspiegel steigt an, und probiotische Nahrungsmittel können helfen, die Hormone besser zu verarbeiten. Dazu zählen beispielsweise Kombucha, Sprossen, aber auch fermentierte Lebensmittel. Besonders Hülsenfrüchte, aber auch Getreide sind gute pflanzliche Quellen. Tierische Produkte wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte oder Käse enthalten viel Protein.

Die richtige Ernährung in der Ovulationsphase

Wählen Sie Lebensmittel, die reich an Antioxidantien sind. Diese helfen, Stress zu lindern und die Funktion der Eierstöcke zu verbessern. Eine ausreichende Zufuhr von Folsäure wird ebenfalls empfohlen. Während der Ovulationsphase ist es wichtig, dem Körper ausreichend Ballaststoffe, Antioxidantien und Calcium zu geben. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Hülsenfrüchten, Gemüse- und Obstsorten, Nüssen und komplexen Kohlenhydraten ist, kann hierbei helfen. Achten Sie darauf, nicht zu viel Fleisch und Milch sowie Milchprodukte zu sich zu nehmen. Wählen Sie stattdessen alternative Calciumquellen.

Die richtige Ernährung in der Lutealphase

Während der vierten Zyklusphase können Reizbarkeit, Antriebslosigkeit und Niedergeschlagenheit auftreten. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist es wichtig, auf eine ausreichende Zufuhr an Vitamin B und Magnesium zu achten. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Vitamin B, Omega-3-Fettsäuren und Calcium ist, kann die Stimmung anheben. Diese Nährstoffe können in Lebensmitteln wie Haferflocken, Roggenbrot, Hülsenfrüchten, grünem Blattgemüse und grünen Gemüsesorten gefunden werden. Bei Heisshungerattacken sollte Sie darauf achten, ausreichend Energielieferanten wie Kohlenhydrate, Fett und Eiweiss zu sich zu nehmen. Text: Text: Trotz der hohen Anzahl von Betroffenen weltweit wurden chronische Schmerzen erst vor kurzem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Krankheit anerkannt. Früher wurden sie lediglich als Symptom eingestuft.

Was sind chronische Schmerzen?

Zum besseren Verständnis: Stellen Sie sich vor, Sie haben sich beim Gemüseschneiden in den Finger geschnitten oder eine heisse Herdplatte berührt. Der dabei entstandene akute Schmerz ist eine Warnung Ihres Nervensystems. Menschen mit chronischen Schmerzen erleben jedoch ein fehlerhaftes Funktionieren ebendieses Nervensystems. Die Schmerzsignale sind ständig aktiv – der Schmerz hält an; typischerweise über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten. Diese andauernde Belastung und Einschränkung hat negative Auswirkungen auf die Lebensqualität. Chronische Schmerzen können in zwei Haupttypen eingeteilt werden: primäre und sekundäre. Primärer chronischer Schmerz tritt auf, wenn Schmerzen einen ansonsten gesunden Körper betreffen und keine identifizierbare Ursache haben. Sekundärer chronischer Schmerz kann durch Krebsbehandlungen, Operationen oder Erkrankungen, wie beispielsweise rheumatoide Arthritis, verursacht werden. Chronische Schmerzen können in vielen verschiedenen Formen auftreten. Die häufigsten sind Fibromyalgie, akute Rückenschmerzen und Migräne.

Fibromyalgie: der grossflächige Schmerz

Diese chronische Schmerzerkrankung betrifft bis zu 5 Prozent der Schweizer Bevölkerung. Sie verursacht weit verbreitete Körperschmerzen. Alle Körperregionen, oft auch verschiedene gleichzeitig, können betroffen sein. Besonders Hinterkopf, Ellbogen, Knie, Hüfte, Schultern und die obere Brust sind betroffen. Zusätzlich treten Symptome wie Müdigkeit und kaum erholsamer Schlaf auf. Die Forschung zeigt, dass Menschen mit nahen Verwandten mit Fibromyalgie ein höheres Risiko haben, ebenfalls daran zu erkranken. Es gibt jedoch auch andere Auslöser wie traumatische physische oder emotionale Ereignisse oder wiederholte Verletzungen.

Wenn selbst Licht schmerzt

Mehr als nur Kopfschmerz: Migräne. Diese chronische Erkrankung äussert sich durch Kopfschmerzen sowie Lichtempfindlichkeit und Erschöpfungszustände. Migräne entsteht aufgrund abnormaler Gehirnaktivität, die Nervensignale sowie Blutgefässe im Gehirn beeinflusst. Wissenschaftler vermuten einen genetischen Zusammenhang bei Migräne. Tatsächlich haben Studien bestätigt, dass einige seltene Arten von Migräne durch Mutationen in bestimmten Genen verursacht werden.

Akute Rückenschmerzen, die nicht mehr aufhören

Diese Art von chronischem Schmerz dauert in der Regel zwölf Wochen oder länger an. Sie äussert sich durch Schmerzen, die von den Gesässmuskeln oder Hüften ausgehen und Beine, Füsse und Rücken betreffen. Zwillingsstudien unterstützen die Hypothese, dass es sich um eine erbliche Form von chronischen Schmerzen handelt.

Rheumatoide Arthritis – eine schmerzhafte Autoimmunerkrankung

Obwohl sie keine primäre Form von chronischem Schmerz ist, steht rheumatoide Arthritis eng mit chronischen Schmerzen in Verbindung. Es handelt sich dabei um eine Erkrankung, bei der das Immunsystem gesundes Gewebe rund um die Gelenke angreift. Die dadurch verursachten Entzündungen führen zu Schmerzen, Schwellungen und Steifheit. Die Forschung belegt, dass dieses Leiden in Familien gehäuft auftritt. Bestimmte genetische Marker wurden als mit rheumatoider Arthritis im Zusammenhang stehend identifiziert.

Genetische Belastung einerseits, Lebensstil andererseits

Zusammenfassend lässt sich sagen: Ja, chronische Schmerzen können erblich sein. Bei verschiedenen Formen von chronischen Schmerzen konnte nachgewiesen werden, dass ein genetischer Zusammenhang besteht. Dennoch spielen Umweltfaktoren oft eine bedeutende Rolle bei der Auslösung von chronischen Schmerzen oder dem Ausbruch einer Krankheit. Chronische Schmerzerkrankungen können also jederzeit zuschlagen. Wie bei allen anderen Erkrankungen gilt daher: Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig. So können passende Behandlungsmethoden ausgewählt und der individuelle Lebensstil angepasst werden. Text: Wussten Sie, dass die Anpassung Ihrer Ernährungs- und Bewegungsweise an Ihren Menstruationszyklus dazu beitragen kann, PMS- und Periodensymptome zu reduzieren? Hormonelle Veränderungen während Ihres Zyklus können Schwankungen in Stimmung, Energie, Appetit und sozialer Interaktion verursachen. Eine Methode namens Zyklussynchronisation kann helfen, diese Veränderungen auszugleichen.

Zyklussynchronisation: Was ist das?

Zyklussynchronisation bedeutet die Anpassung Ihrer Routinen an die Phasen Ihres Menstruationszyklus. Es berücksichtigt das Auf und Ab Ihrer Hormone, welches Sie müde oder energiegeladen fühlen lassen kann. Die Idee der Zyklussynchronisation stammt aus dem Buch WomanCode von Alisa Vitti aus dem Jahr 2014. Obwohl es noch keine klinischen Studien zur Zyklussynchronisation gibt, weisen viele Ergebnisse darauf hin: Unterschiede in Stimmung und Aktivitätslevel während jeder Phase des Menstruationszyklus können beobachtet werden. Häufig konzentrieren sich Menschen auf die Anpassung ihrer Ernährungs- und Bewegungsweise an ihren Zyklus.

Vorteile der Zyklussynchronisation

Zyklussynchronisation kann Ihnen helfen, besser mit den monatlichen Veränderungen Ihrer Hormone umzugehen. Dieses Verständnis kann besonders hilfreich sein, wenn Sie versuchen, schwanger zu werden und den Eisprung genau bestimmen müssen. Zyklussynchronisation kann auch dazu beitragen, Hormonspiegel bei Frauen mit polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) auszugleichen. Die Anpassung Ihrer Ernährungs- und Fitnessroutine an Ihren Menstruationszyklus kann eine Vielzahl positiver Effekte mit sich ziehen: Periodensymptome wie Krämpfe verringern, die Stimmung verbessern, Stress reduzieren und PMS-Symptome lindern.

Zyklussynchronisation bei hormoneller Verhütung

Hormonelle Verhütungsmittel verwenden synthetische Hormone, um den Eisprung zu stoppen. Da diese Hormone Ihre natürlichen Hormone übersteuern, ist die Zyklussynchronisation nicht wirklich anwendbar, wenn Sie hormonelle Verhütungsmittel verwenden. Dennoch ist es wichtig, auf Ihren Körper zu achten und Ihre Ernährungs- und Bewegungsweise entsprechend anzupassen.

Anleitung zur Zyklussynchronisation

Der erste Schritt besteht darin, mehr über Ihren Menstruationszyklus zu erfahren. Viele Menschen denken dabei nur an ihre Periode oder deren Ausbleiben – doch der Zyklus ist komplexer als das. Der typische Menstruationszyklus dauert 28 Tage und hat vier Phasen: Menstruationsphase (Tage 0 bis 7): Dies ist die Zeit Ihrer Periode. Ihr Energielevel ist niedrig. Follikelphase (Tage 8 bis 13): Ein Anstieg des Östrogens führt zu einer Verdickung der Gebärmutterschleimhaut. Ihr Energielevel steigt. Ovulationsphase (Tage 14 bis 15): Ihre Eierstöcke setzen eine Eizelle frei. Ihr Energielevel ist hoch. Lutealphase: (Tage 16 bis 28): Sie können PMS-Symptome verspüren. Es kann einige Monate dauern, Ihren Zyklus zu studieren. Sobald Sie Ihr Phasenmuster kennen, können Sie Ihre Ernährungs- und Bewegungsweise entsprechend anpassen.

Zyklussynchronisation Ihrer Ernährung

Ihr Körper hat während Ihres Zyklus unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse. Bestimmte Lebensmittel und Nährstoffe können Ihnen helfen, diese Veränderungen zu unterstützen. So können Sie Ihren Körper in der Menstruationsphase mit eisen- und vitaminreichen Lebensmitteln unterstützen. In der Follikelphase und der Ovulationsphas helfen gesunde Fette, viel Grünzeug und fermentierte Lebensmittel, Ihr Östrogenlevel auszubalancieren. Sie werden in der Lutealphase von Heisshungerattacken geplagt? Setzen Sie auf komplexe Kohlehydrate und viel Ballaststoffe. Die richtigen Lebensmittel zur richtigen Zeit zu essen, kann eine Herausforderung sein. Der empfiehlt es sich, Pläne für Mahlzeiten und Einkaufslisten für jede Phase zu erstellen. Es ist nicht notwendig, Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen, um Ihren Zyklus zu synchronisieren. Die benötigten Nährstoffe sollten Sie durch Ihre Ernährung erhalten. Falls Sie das Gefühl haben, dass eine Supplementierung trotzdem notwendig ist, besprechen Sie dies am besten mit Ihrem Arzt.

Zyklussynchronisation Ihrer Bewegung

Anstatt Woche für Woche die gleichen Workouts durchzuführen, versuchen Sie auf Ihren Körper zu hören. Lernen Sie zu verstehen, wie er sich bewegen muss. Passen Sie die Intensität Ihrer Workouts an Ihre wechselnden Energieniveaus an. Während der Menstruationsphase kann Ihr Energielevel tiefer sein. Daher ist dies die optimale Zeit für Aktivitäten mit geringer Intensität. Bewegung während der Follikelphase: Mit steigendem Energielevel können Sie kardiobasierte Workouts hinzufügen. Während der Ovulationsphase können Sie Ihre Spitzenenergielevel für hochintensive Workouts nutzen. Und mittlere Intensität und Krafttraining sind in der Lutealphase am besten geeignet.

Wenn Achtsamkeit zum Game-Changer wird

Zyklussynchronisation ist eine Möglichkeit, sich Ihrer Bedürfnisse und denjenigen Ihres Körpers bewusst zu werden. Und Achtsamkeit gegenüber Ihrem Körper und seinen Mustern kann ein echter Game-Changer sein. Wenn wir uns kennen und wissen, was wir gerade wirklich brauchen, können wir entsprechend reagieren und so unser Wohlbefinden steigern. Text: Über das Aufmerksamkeitsdefizit- und die Hyperaktivitätsstörung (ADHS), seine Ursachen, Diagnose und Behandlung sind seit einigen Jahrzehnten viele Fehlinformationen im Umlauf. Fehlinformation oder mangelndes Wissen können im schlimmsten Fall dazu führen, dass Kinder nicht die Hilfe kriegen, die sie dringend benötigen. Darum ist es wichtig, die gängigen Vorurteile und Irrtümer zu kennen.

Der Mythos vom «Zappelphilipp»

Viele Eltern glauben, dass die Entwicklungsstörung ADHS ein Problem von Schulkindern ist. Oft wird ADHS zwar im Schulalter diagnostiziert, tatsächlich können die Symptome jedoch bereits im Vorschulalter auftreten. Doch ab wann ist ein Verhalten problematisch? Ist es überschüssige Energie oder steckt mehr dahinter? Ist das Kind einfach etwas verträumt, oder gibt es Anlass zur Sorge? Wer kennt ihn nicht, den «Zappelphilipp». Der kleine Junge, der einfach nicht stillsitzen will. Es stimmt zwar, dass alle Kinder manchmal impulsiv und unaufmerksam sind. Ein Kind mit einer Entwicklungsstörung ist jedoch mehr als nur eine «Herausforderung» für Eltern und Lehrer oder einfach ein «Tagträumer». Seine Hyperaktivität und/oder Unaufmerksamkeit stellen eine echte Alltagsbehinderung dar.

Diagnose ist nicht immer leicht

Was die Diagnose der Verhaltensstörung nicht einfacher macht: ADHS wird auf einem Kontinuum diagnostiziert. Das bedeutet, ein Kind kann auch ohne gesicherte Diagnose einige Verhaltensweisen zeigen, die typisch für die Erkrankung sind. Nicht jede Verhaltensauffälligkeit ist gleichbedeutend mit ADHS. Auch Ärzte haben manchmal Schwierigkeiten, «normales» Verhalten von Verhaltensweisen zu unterscheiden, die auf die chronische Krankheit hinweisen könnten. Ein spezialisierter Kinderarzt ist in der Lage, die Intensität der Verhaltensweisen zu bewerten. Für eine Abklärung muss nicht bis zum Schuleintritt zugewartet werden. Auch bei Vorschulkindern ist bereits eine Diagnose möglich.

Faul und unmotiviert? Einfach nur schlecht erzogen?

Kinder mit ADHS werden immer wieder als faul oder unmotiviert bezeichnet. Diese Annahme ist eine häufige Reaktion auf das Verhalten eines verhaltensauffälligen Kindes. Was auf den ersten Blick wie Faulheit oder mangelnde Motivation aussieht, kann tatsächlich einen tieferliegenden Grund haben. Denn grundsätzlich gilt: Alle Kinder wollen erfolgreich sein und für ihre gute Arbeit oder Ihr Verhalten gelobt werden. Wenn ein Kind also aus diesem Muster ausbricht, lohnt es sich, genau hinzuschauen. Kinder sind sehr sensibel. Sie realisieren genau, wenn sie beispielsweise Mühe mit etwas haben, dass ihre Klassenkameraden mit Leichtigkeit erledigen. Zu merken, dass sie nicht auf dieselbe Weise mithalten können oder «anders» sind, kann eine schmerzhafte Erfahrung sein. Auch für Eltern kann die Betreuung eines Kindes mit ADHS eine Herausforderung sein. Sie erleben die Frustration und die Alltagsschwierigkeiten hautnah mit und kommen an ihre eigenen Grenzen. Verhaltensweisen, die aus ADHS resultieren, können eine Herausforderung für sonst effektive Erziehungsstile sein. Für Eltern kann das sehr belastend sein. Denn ganz wichtig: ADHS ist nicht das Ergebnis schlechter Erziehung, sondern eine chronische Erkrankung.

Kann eine Behandlung betroffene Kinder heilen?

ADHS ist eine chronische Erkrankung, die oft nicht vollständig verschwindet, sondern sich im Laufe der Zeit verändert. Viele ältere Jugendliche und Erwachsene sind in der Lage, ihr Leben selbstständig zu organisieren. Sie haben sich im Laufe Ihres Lebens Techniken und Strategien angeeignet, die ihnen im Alltag helfen. Gerade damit diese Techniken und Strategien erlernt und angewendet werden können, ist es wichtig, dass ADHS früh diagnostiziert wird. Text: Text: Achtsames Gehen in der Natur baut Stress ab und hebt die Stimmung. Es bietet uns zudem eine willkommene Gelegenheit, unsere Beine zu strecken. Egal zu welcher Jahreszeit, Zeit in der Natur zu verbringen tut gut. Egal ob Outdoor-Gehmeditation oder achtsames Gehen. Achtsamkeit muss nicht immer eine stille, einsame Aktivität sein. Gehen ist eine Bewegung, die wir jeden Tag machen und ähnlich wie Atmen tun wir dies meist ohne viel Nachdenken. Wenn wir uns jedoch bewusst dazu entscheiden, in der Natur spazieren zu gehen, öffnen sich unsere Augen für neue Perspektiven.

Achtsames Gehen: Eine natürliche Bewegung

Achtsamkeit in Bewegung einzubinden hat den zusätzlichen Vorteil mentalen mit physischem Training zu kombinieren. Studien zeigen auf, dass leichtes Gehen für 20 Minuten beispielsweise bei leichter Depression helfen kann. Ebenso bei Angstzuständen und Aufmerksamkeitsproblemen – ganz abgesehen von unserer körperlichen Gesundheit, die profitiert. Die meisten von uns kriegen im Alltag ohnehin nicht genug Bewegung. Wir zeigen Ihnen nachfolgend verschiedene Möglichkeiten auf, wie Sie Ihren nächsten Spaziergang optimal nutzen können.

So holen Sie das Beste aus Ihrem nächsten Spaziergang

Eine grundlegende achtsame Gehmeditation ist ziemlich einfach. Beobachten Sie sich selbst beim Gehen und verwenden Sie Ihre Körperempfindungen als Anker der Meditation. Eine einfache Möglichkeit Ihre Aufmerksamkeit zu fokussieren besteht darin, Worte oder Phrasen mit Ihren Schritten in Einklang zu bringen. Es kann auch hilfreich sein, etwas zusammen mit den Bewegungen auszusprechen. Probieren Sie ein Mantra oder einen Satz aus, der sie zur Ruhe kommen lässt. Ziel ist es, einen regelmässigen – meditativen – Rhythmus zu erreichen.

Gehen mit allen Sinnen

Eine Variante der Gehmeditation ist, alle fünf Sinne mit einzubeziehen, während Sie sich bewegen. Sie können beim Gehen nicht nur Füsse und Beine, sondern all ihre Sinnesorgane einsetzen. Was sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken Sie? Welchen Unterschied macht dabei das Wetter? Die Jahreszeit? Ihre Stimmung? Eine weitere Praxis ist das Gehen, während die eigene Aufmerksamkeit nach und nach auf alle Teile des Körpers gerichtet wird. Sozusagen fast wie ein Body-Scan in Bewegung.

Achtsamkeit leben und Schönheit erkennen

Die Schönheit unserer Umgebung zu erkennen, ist eine weitere Möglichkeit, um bewusste Achtsamkeit ins Gehen einzubringen. Die eigene Wahrnehmung wird so vom Negativen zum Positiven und Schönen gelenkt. Sie können Ihre Aufmerksamkeit auch auf Ihre eigene emotionale Erfahrung beim Gehen lenken. Beobachten Sie Ihre Reaktionen auf alles (und jeden) um Sie herum, besonders, wenn Menschen und Dinge nahe an Ihnen vorbeikommen. Durch achtsames Gehen können wir uns die Zeit nehmen, unsere Verbindung mit uns und unserer Umwelt zu stärken. Achtsamkeit wird sie ins Hier und Jetzt bringen: So entdecken Sie die Natur immer wieder neu. Text: Eine kürzlich in der Fachzeitschrift PAIN veröffentlichte Studie hat sich mit dem Zusammenhang von chronischen Schmerzen und psychischen Problemen befasst. Die Ergebnisse zeigen: fast 5 % der Erwachsenen in den USA leidet unter chronischen Schmerzen. Diese gehen gleichzeitig mit Angstzuständen oder Depressionen einher. Eine fatale Kombination, die erhebliche Einschränkungen im Alltag verursachen kann.

Forschung will Licht ins Dunkle bringen

Frühere Untersuchungen haben bereits gezeigt, dass chronische Schmerzen und Angstzustände oder Depressionen einen biologischen Zusammenhang aufweisen. Die aktuelle Studie hat nun untersucht, wie häufig die Kombination von chronischen Schmerzen und psychischen Problemen ist. Die Ergebnisse machen deutlich, dass Millionen von Menschen in den USA unter dieser doppelten Gesundheitsbelastung leiden. Sie sind in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt, der Alltag ist erschwert. Ebenso ist wird das Pflegen von sozialen Kontakten zur Herausforderung. Ein Teufelskreis entsteht.

Chronische Schmerzen: Auswirkungen auf das tägliche Leben

Erwachsene mit chronischen Schmerzen berichteten etwa fünfmal häufiger von Symptomen von Angst oder Depression als Personen ohne chronische Schmerzen. Unter allen Erwachsenen in den USA mit anhaltenden Angst- oder Depressionszuständen leiden die meisten (55,6 %) auch unter chronischen Schmerzen. Zudem beeinträchtigen gleichzeitig auftretende Symptome das tägliche Leben stärker als jede dieser Beschwerden allein. Fast 70 % der Betroffenen gaben an, Einschränkungen bei der Arbeit zu haben. Mehr als 55 % hatten Schwierigkeiten bei sozialen Aktivitäten; und fast 44 % fanden es schwieriger, allein Besorgungen zu machen.

Zusammenhang zwischen mentaler Gesundheit und chronischen Schmerzen

Die Studienergebnisse aus den USA werfen ein Licht auf eine oft übersehene Patientengruppe und einen dringenden medizinischen Versorgungsbedarf. Mentale Gesundheit und chronische Schmerzen beeinflussen sich gegenseitig. Diese Wechselbeziehung zu erkennen, ist für die Behandlung der Patientinnen und Patienten zentral. Um ihren Bedürfnissen gerecht zu werden und die Lebensqualität zu steigern, braucht es interdisziplinäre Ansätze. Leidet jemand unter körperlichen Beschwerden, sollte auch die psychische Verfassung in die Behandlung mit einbezogen werden. Text: Wir alle wissen, dass Bananen eine nahrhafte und leckere Zwischenmahlzeit sind, wenn wir unterwegs sind. Aber wussten Sie auch, dass sie dazu beitragen können, Ihren Blutdruck zu senken?

Nährstoffe in der Banane

Bananen stecken voller wichtiger Nährstoffe und bieten uns drei gesundheitsfördernde Elemente: Kalium, Magnesium und Vitamin C. Diese Stoffe haben Einfluss auf unseren Blutdruck, unsere Herzgesundheit, unsere Muskel- und Nervenfunktion sowie auf unser Immunsystem und unsere Zellgesundheit. Kalium spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des Blutdrucks – das ist wichtig für unsere Herzgesundheit. Magnesium unterstützt die Funktion unserer Muskeln und Nerven und trägt so ebenfalls zur Gesundheit unseres Herzens bei. Vitamin C wiederum ist bekannt für seine antioxidativen Eigenschaften: Es schützt unsere Zellen vor Schäden und stärkt unser Immunsystem.

Können Bananen den Blutdruck senken?

Die blutdrucksenkende Wirkung von Bananen kann auf mehrere wichtige Nährstoffe zurückgeführt werden. Vor allem sind Bananen eine wahre Kaliumquelle. Eine mittelgrosse Banane enthält in der Regel etwa 400 bis 450 Milligramm Kalium. Dieses Elektrolyt wirkt dem Natrium in unserer Ernährung entgegen. Laut der American Heart Association kann eine hohe Natriumaufnahme zu erhöhtem Blutdruck führen, und Kalium hilft, dies auszugleichen. Dies, indem es die Blutgefässwände entspannt und die Ausscheidung von Natrium durch den Urin erhöht. Zudem sind Bananen reich an Antioxidantien wie Vitamin C und Catechinen. Diese Verbindungen wurden mit einer verbesserten Funktion der Endothelzellen in Verbindung gebracht. Das bedeutet, sie helfen den Zellen, die unsere Blutgefässe auskleiden, effizienter zu arbeiten. Dies kann dazu beitragen, den Blutdruck zu senken.

Wie viele Bananen sollten Sie essen?

Mässigung ist das Stichwort beim Verzehr von Bananen zur Senkung des Blutdrucks. Denn: Obwohl Bananen zu einer herzgesunden Ernährung beitragen können, kann ein übermässiger Verzehr zu einer zu hohen Kalorienaufnahme führen. Ein bis zwei mittelgrosse Bananen pro Tag ist bei gesunden Menschen ohne Vorerkrankungen eine gute Obergrenze. Diese Menge liefert eine gesunde Dosis Kalium, Ballaststoffe und andere wichtige Nährstoffe. Text: Text: Haben Sie schon einmal jemanden in Ihrer Nachbarschaft gesehen, der mit Hanteln oder Gewichten an den Knöcheln spazieren geht? Haben Sie sich gefragt, ob das auch etwas für Sie wäre? Wir haben die potenziellen Vorteile und Risiken für Sie zusammengetragen.

Die Intensität des Gehens erhöhen

Wenn es ums Gehen geht, gibt es nur einige Möglichkeiten, die Intensität zu steigern. Man kann beispielsweise das Tempo erhöhen, also schneller gehen, oder eine Steigung hinaufgehen. Eine weitere Variante ist das Hinzufügen einer externen Last – zum Beispiel durch Hand-, Handgelenk-, Knöchelgewichte oder eine gewichtete Weste. Einige Leute glauben, dass sie sich mehr anstrengen werden, wenn sie mit Gewichten gehen. Weil dadurch nämlich ihr Herz stärker pumpt und sie mehr Kalorien verbrennen. Andere befürchten, dass das Gehen mit Gewichten ihre Körperhaltung oder ihren Gang beeinträchtigen könnte und somit Verletzungen verursacht werden könnten. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung.

Gewichte beim Spaziergang sicher einsetzen

Die Idee von Gewichten besteht darin, die Herzfrequenz und den Kalorienverbrauch zu erhöhen. Ohne so viel Gewicht hinzuzufügen, dass die Haltung oder der Gang beeinträchtigt werden. Die Sportforschung zeigt, dass Hand- und Knöchelgewichte von 0,5 bis 1,5 Kilo dafür ideal sind, ohne Verletzungen zu verursachen. Wenn Sie beim Gehen Hanteln tragen, sind Sie vielleicht versucht, Ihre Arme intensiver zu schwingen oder sogar Curls zu machen. Aber der Zweck von Gewichten besteht nicht darin, das Gehen in ein Krafttraining zu verwandeln. Die Gewichte sollen nämlich lediglich die Intensität Ihrer Cardio-Routine steigern. Und keine Sorge, wenn sie das Gehen mit Gewichten erstmal ausprobieren wollen, ohne gleich grössere Investitionen zu tägigen: Haben Sie keine Hanteln? Dann tut es auch eine gefüllte Wasserflasche.

Gewichtswesten als sichere Option

Neben Hanteln und Knöchelgewichten gibt es noch eine andere Möglichkeit: gewichtete Westen. Diese fügen Ihrem Körper Gewicht hinzu und ermöglichen es Ihnen so das verteilte Tragen von zusätzlichem Gewicht. Hier sollten Sie aber im Gegensatz zu Hanteln in professionelle Ausrüstung investieren. Denn ein schwerer Rucksack bietet nicht dieselben Vorteile wie eine gewichtete Weste und könnte Rückenschmerzen verursachen, oder verschlimmern. Eine Weste ist etwas anderes, da das Gewicht vorne, hinten und an den Seiten verteilt ist. Ganz im Gegensatz zu einem Rucksack, der nur auf dem Rücken getragen wird.

Langsame Steigerung der Intensität

Gehen Sie nicht mehr als ein paar Mal pro Woche mit Gewichten spazieren. Beginnen Sie versuchsweise mit zwei bis drei Tagen. Verwenden Sie zuerst niedrige Gewichte für eine 20- bis 30-minütige Trainingseinheit bei niedriger Intensität. Wechseln Sie die Spaziergänge mit anderen Aktivitäten ab und sorgen Sie für Variation. Nach vier bis sechs Wochen können Sie die Häufigkeit, Dauer, Intensität und das Gewicht steigern. Text: Unsere Gedanken schwirren kontinuierlich durch unseren Kopf. Einige sind flüchtig, andere können wir nach getaner Arbeit oder nach einer Weile des Überlegens loslassen. Wieder andere können ständig wiederkehren und fangen an, sich im Kreis zu drehen. Von da an wird es unangenehm – das Gedankenkarussell fängt an sich zu drehen. Unaufhaltsam, oft sogar immer schneller. Eine enorme seelische Belastung entsteht.

Die Kontrolle über unsere Gedanken

Gedanken können sich unbewusst einschleichen, oft ohne, dass man sich ihnen bewusst ist. Daher ist es hilfreich, sich immer wieder aktiv seiner Gedanken bewusst zu werden und in sich hineinzuhorchen. Sie merken, dass sie wieder auf dem Gedankenkarussell Runden drehen? Hier finden Sie praktische Tipps, wie sie einen Stopp einlegen. Nicht immer reichen einfache Tipps, um den sich unaufhaltsam drehenden Gedankenstrom zu stoppen. Zögern Sie in diesem Fall nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Zurück zu den Sinnen

Sobald Sie merken, dass sich das Karussell dreht: fokussieren Sie sich auf die Realität. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung, nehmen Sie bewusst ihre Umgebung wahr. Wie fühlt sich der Stuhl an, auf dem Sie sitzen? Das bewusste Wahrnehmen der Umgebung ist ein gutes Mittel, sich wieder auf die Gegenwart zu konzentrieren. Spüren mit allen Sinnen kann den überaktiven Geist dazu bringen, ruhiger zu werden. Das Gedankenkarussell stoppt.

Visualisieren: den Kopf «lüften» und den Körper spüren

Stellen Sie sich vor, in Ihrem Kopf gäbe es ein Fenster oder eine Tür. Malen Sie sich das Fenster oder die Tür genau aus und öffnen Sie es. Genau so, wie sie einen Raum auslüften würden, lassen Sie so sinnbildlich frische Luft ihn Ihren Geist. Konzentrieren Sie sich auf einen Körperteil, der sich ruhig anfühlt. Vielleicht ist es ihr kleiner Finger, vielleicht der grosse Zeh oder Ihre Nasenspitze. Lenken Sie ihre gesamte Aufmerksamkeit auf dieses Gefühl. Stellen Sie sich anschliessend vor, wie es sich in Ihrem ganzen Körper ausbreitet.

Den Sorgen ein Gesicht geben – oder ihnen danken

Vielleicht hilft es Ihnen, wenn Sie sich vorstellen, Ihre Gedanken wären ein verängstigtes Kind. Tun Sie also, was Sie in so einem Fall auch sonst tun würden. Ruhig zuhören, beruhigen und nach einer Lösung suchen. Sie können auch versuchen, ob folgender Tipp Ihnen hilft: Danken Sie Ihren Sorgen und Gedanken. Das mag im ersten Moment komisch klingen. Aber Sorgen sind oft ein Warnsignal. Sie wollen uns auf eine Situation vorbereiten oder uns helfen, ein Ereignis zu verhindern. Das Problem dabei ist, dass sie uns in den meisten Fällen nicht weiterbringen. Sorgen und Gedanken aktiv zu begegnen, kann uns helfen, sie loszuwerden.

Sorgen-Inventar und Aktionsplan

Immer wieder machen wir uns Gedanken uns Sorgen; verlieren uns in Worst-Case-Szenarien. Doch eintreten tut nicht mal ein Bruchteil davon. Schauen Sie zurück und erinnern Sie sich an Dinge, über die Sie sich in der Vergangenheit den Kopf zerbrochen haben. Das kann helfen, die aktuellen Gedanken zu einzuordnen. Sie können Sie sich auch Fragen, ob es etwas gibt, was Sie aktiv tun können. Falls ja, schreiben Sie sich konkrete Aktionen auf und entwickeln Sie einen Plan. Wenn Sie die nächsten Schritte kennen und aktiv werden können, wird das Karussell stoppen.

Selbstvertrauen stärken

Oft machen wir uns zu viele Gedanken und Sorgen, weil uns Informationen und Erfahrungswerte fehlen. Versuchen Sie, Vertrauen in Ihr künftiges Selbst zu haben. In der Vergangenheit haben Sie immer wieder bewiesen, dass Sie sich neuen Situationen anpassen und dazulernen können. Was in der Vergangenheit geklappt hat, hat gute Chancen, wieder zu funktionieren. Es kann aber auch sein, dass Sorgen und Gedanken immer wiederkehren und sich partout nicht anhalten lassen wollen. In diesem Fall ist es ratsam, sich Hilfe von aussen zu suchen. Fachpersonen können Ihnen helfen, die zugrundeliegenden Probleme zu erkennen und daran zu arbeiten. Text: Text: Unregelmässiger oder veränderter Stuhlgang – haben Sie sich auch schon mal gefragt, ob mit Ihrem Darm alles in Ordnung ist? Keine Sorge, Sie sind nicht allein. Immer mehr Menschen interessieren sich für die Gesundheit ihres Darms und suchen nach Möglichkeiten, diese zu fördern oder zu verbessern. Produkte zur Förderung der Darmgesundheit erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Von Wellness-Getränken bis hin zu Nahrungsergänzungsmitteln – immer mehr Verbraucher setzen auf Produkte, die versprechen, zu einem gesunden Darm beizutragen. Auch in den sozialen Medien wird das Thema Darmgesundheit immer präsenter.

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht

Forscher und Mediziner entdecken ständig neue Zusammenhänge zwischen einem gesunden Verdauungstrakt und unserem allgemeinen Wohlbefinden. In unserem Darm gibt es eine ganze Kolonie von Mikroben, die viele wichtige Prozesse im Körper beeinflussen. Und zwar nicht nur die Verdauung nach dem Essen und unsere Versorgung mit Nährstoffen. Sondern auch unser Immunsystem, unsere Herzgesundheit, und selbst unsere Stimmung. Der Darm steuert also viele wichtige Körperfunktionen. Und natürlich ist es wichtig, auf seine Darmgesundheit zu achten. Aber nur mit der Ruhe. Nicht jedes gesundheitliche Problem lässt sich auf den Darm zurückführen. Und nicht jeder hat überhaupt ein Darmproblem. Sie möchten Ihrem Darm so oder so etwas Gutes tun? Seien Sie vorsichtig, bei Produktversprechen, die zu gut klingen, um wahr zu sein. Denn die gute Nachricht ist: Sie können Ihre Darmgesundheit mit gut geplanter Ernährung, ausreichend Schlaf und Stressmanagement verbessern – ganz ohne teure Produkte oder Behandlungen. Und wie immer gilt: Wenn Sie das Gefühl haben, dass mit Ihrem Darm etwas nicht stimmt: sprechen Sie als erstes mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wenn der Darm aus dem Gleichgewicht gerät

Unser Darm beherbergt eine Vielzahl von Mikroorganismen wie Bakterien, Pilze und Viren. Diese Darmflora ist von Mensch zu Mensch verschieden. Jeder von uns hat seine eigene, individuell zusammengesetzte Kolonie, das sogenannte Mikrobiom. Diese Kolonie reagiert sehr dynamisch auf unsere Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Stress, Infektionen und Erreger oder auch ungewohnte Lebensmittel oder eine plötzliche Ernährungsumstellung können den Darm aus dem Gleichgewicht bringen. Häufige Durchfälle oder Verstopfungen können Anzeichen dafür sein, dass etwas mit Ihrem Darm nicht stimmt. Auch ständiges Aufblähen oder übermässige Gasbildung können Hinweise auf eine gestörte Darmflora sein. Aber auch Symptome in anderen Körperregionen wie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Hautausschläge oder Stimmungsschwankungen können auf ein Ungleichgewicht im Darm hindeuten. Wenn solche Symptome gehäuft auftreten, nicht mehr weggehen oder Ihren Alltag beeinträchtigen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Denn mittlerweile weiss man: Eine ungesunde Darmflora kann das Risiko für verschiedene Krankheiten erhöhen – darunter –naheliegend – entzündliche Darmerkrankungen. Aber auch Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen scheinen mit der Darmgesundheit zusammenzuhängen.

Die richtige Ernährung für einen gesunden Darm

Ziel ist es, den richtigen Mix an Mikroorganismen im Darm zu haben. Probleme entstehen immer dann, wenn eine Art Überhand nimmt oder fehlt. Eine ausgewogene Ernährung ist der Schlüssel zu einer gesunden Darmflora. Obst und Gemüse sind reich an Ballaststoffen, die unsere «guten» Bakterien brauchen. Auch probiotische Lebensmittel wie Joghurt oder Sauerkraut können dazu beitragen, das Gleichgewicht unserer Darmflora zu erhalten. Nebst der richtigen Ernährung spielen aber noch andere Faktoren eine Rolle. Wenn Sie Ihrem Darm etwas Gutes tun wollen, haben Sie also mehrere Punkte, an denen Sie ansetzen können. Ausreichend Schlaf, regelmässige Bewegung und Stressmanagement tragen ebenfalls zur Gesundheit unseres Darms bei. Text: Text: Ein strahlendes Lächeln ist nicht nur ein Schönheitsideal, sondern auch ein Indikator für eine gute Gesundheit. Die Forschung zeigt nun auf, dass die Zahnpflege sogar lebensrettende Auswirkungen haben kann – insbesondere im Zusammenhang mit Krebserkrankungen von Kopf und Hals.

Krebsrisiko senken durch regelmässige Zahnarztbesuche

Kopf-Hals-Krebs umfasst verschiedene Arten von Tumoren, also bösartigen Zellveränderungen, die in verschiedenen Bereichen wie Rachen, Mundhöhle oder Kehlkopf auftreten können. In den USA machen diese Krebsarten etwa 4 Prozent aller Krebstodesfälle aus. Eine neue Studie zeigt jetzt auf: Wer seine Zähne gut pflegt und regelmässig zum Zahnarzt geht, hat bessere Chancen zu überleben. Jason Tasoulas, MD, DMD und Hauptautor der Studie betont dabei besonders die Bedeutung des mindestens zweijährlichen Besuchs beim Zahnarzt. Bei Menschen mit regelmässigen Kontrollterminen wird eine bösartige Veränderung tendenziell früher entdeckt, erklärt er. Und dieser Zeitvorsprung ist wichtig.

20 Prozent höhere Überlebensrate.

Für ihre Untersuchung analysierten Tasoulas und sein Team Daten von fast 2500 Menschen aus acht Ländern. Alle mit der Diagnose Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinom. Sie berücksichtigten dabei Faktoren wie Zahnfleischerkrankungen, Häufigkeit des Zähneputzens und den Gebrauch von Mundspülung. Weiter auch, ob die Patienten noch ihre echten Zähne hatten und wie oft sie in den zehn Jahren vor der Krebsdiagnose beim Zahnarzt gewesen waren. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Menschen, die mehr als fünf Mal innerhalb von zehn Jahren zum Zahnarzt gingen, hatten eine um 20 Prozent höhere Überlebensrate nach fünf Jahren und sogar fast 30 Prozent nach zehn Jahren.

Früherkennung erhöht Überlebenschancen

Bemerkenswert ist auch, dass Personen ohne verbleibende natürliche Zähne eine um 15 Prozent niedrigere Fünf-Jahres-Überlebensrate aufwiesen im Vergleich zu denjenigen mit mehr als zwanzig eigenen Zähnen. Das Putzen der Zähne oder die Verwendung von Mundspülung scheinen jedoch keinen signifikanten Einfluss auf das Krebsergebnis zu haben. Trotzdem betonen Experten immer wieder den Zusammenhang zwischen guter Mundgesundheit und einer besseren Krebsüberlebensrate. Obwohl die genauen Zusammenhänge noch nicht vollständig geklärt sind, steht eines fest: Eine gute Mundhygiene und regelmässige Zahnarztbesuche sind der Gesundheit zuträglich. Das gilt sowohl im Allgemeinen, als auch in Bezug auf spezifische Krankheiten wie Kopf-Hals-Krebs. Es gibt viele Gründe dafür – ein wichtiger davon ist wie bereits erwähnt die Früherkennung. Je früher der Krebs entdeckt wird, desto eher kann mit der Behandlung begonnen werden.

Gute Zahnpflege kann Leben retten

Krebserkrankungen zu verhindern, sprich Prävention, ist das grosse Ziel. Wer regelmässig zum Zahnarzt geht und eine gute Mundhygiene hat, profitiert davon, dass Veränderungen im Mund-Rachenraum früh erkannt und untersucht werden können. Also vergessen Sie nicht: Ein Besuch beim Zahnarzt kann mehr sein als nur ein Check-up für Ihre Zähne – er könnte Ihr Leben retten! Text: Text: Text: Harninkontinenz ist ein Thema, das viele Frauen betrifft und dennoch oft tabuisiert wird. Es ist höchste Zeit, die Fakten aufzudecken und mit gängigen Mythen rund um das Thema Blasenschwäche aufzuräumen. Viele glauben fälschlicherweise, dass eine leichte Blasenschwäche – etwa beim Husten, Lachen oder Sport treiben – normal sei. Dabei ist jegliche ungewollte Urinausscheidung tatsächlich als Harninkontinenz zu bezeichnen.

Blasenschwäche: Ein Schicksal des Alters?

Mit dem Alter kommt manches Zipperlein – gehört dazu auch die Inkontinenz? Nicht unbedingt! Zwar steigt das Risiko einer Harninkontinenz nach der Menopause durch einen Rückgang des Hormons Östrogen an. Jedoch gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Prävention und Behandlung von Inkontinenzen bis ins hohe Alter hinein. Aber Vorsicht: Auch jüngere Frauen können von Harninkontinenz betroffen sein. Neben Schwangerschaft und Geburt können auch chronischer Husten oder übermässiger Koffeinkonsum das Risiko erhöhen.

Die Vielfalt der Inkontinenz

Harninkontinenz ist nicht gleich Harninkontinenz. So spricht man von «Drang-Inkontinenz», wenn plötzlich ein starker Harndrang auftritt, dem man nicht rechtzeitig nachkommen kann. Die sogenannte «Stress-Inkontinenz» hingegen tritt auf, wenn Urinausscheidung bei körperlicher Belastung wie Niesen, Lachen oder Sport passiert. Ein häufiger Auslöser für Inkontinenzen ist eine Schwäche des Beckenbodens. Dieser unterstützt Blase, Darm und Geschlechtsorgane und spielt daher eine entscheidende Rolle bei der Kontrolle von Blase und Darm. Eine Stärkung dieser Muskulatur kann somit zur Verbesserung einer bestehenden Inkontinez beitragen.

Besser spät als nie: Bekämpfung der Blasenschwäche

Für Betroffene gibt es gute Nachrichten: Es ist nie zu spät, um mit gezielten Übungen die Symptome zu verbessern! Besonders effektiv sind hierbei spezielle Beckenbodenübungen sowie – bei Drang-Inkontinenz – ein gezieltes Training der Blase. Ein gesunder Darm kann sich positiv auf die Blasenfunktion auswirken. Denn Verstopfung und ein überfüllter Darm können den Druck auf die Blase erhöhen und so zu Inkontinenz führen. Zu guter Letzt noch ein interessanter Nebeneffekt: Viele Frauen berichten, dass sie durch das Training des Beckenbodens mehr Freude am Sex haben und intensivere Orgasmen erleben. Ein Grund mehr, dem Thema Harninkontinenz aktiv entgegenzutreten! Text: Die Wechseljahre sind eine Phase des Lebens, die Frauen in der Regel mit einer Reihe von unangenehmen Symptomen konfrontiert. Eine aktuelle Studie hat nun einen Zusammenhang zwischen diesen Beschwerden und Problemen im Verdauungssystem aufgedeckt. Forscher fanden heraus, dass Frauen, die weniger als zweimal pro Woche Stuhlgang hatten, ihre Wechseljahresbeschwerden eher als belastend oder schwerwiegend beschrieben. Darüber hinaus wurde ein Zusammenhang zwischen der Konsistenz des Stuhls und Hitzewallungen festgestellt.

Je schlechter die Verdauung, desto stärker die Symptome

Zur Beurteilung der Stuhlkonsistenz verwendeten die Forscher die sogenannte Bristol-Stuhlformskala. Sie stellten fest, dass Frauen mit Verstopfung oder Durchfall tendenziell über schlimmere Wechseljahresbeschwerden berichteten. Ausserdem ergab die Studie einen Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität, Body-Mass-Index (BMI) sowie Diagnosen von Depressionen oder Angstzuständen und dem Schweregrad der Wechseljahresbeschwerden. Trotz dieser Erkenntnisse betonen Experten jedoch den Bedarf an weiterer Forschung zur Bestätigung des Zusammenhangs zwischen Stress, Magen-Darm-Problemen und Wechseljahresbeschwerden. Es handelt sich hierbei nicht um einen kausalen Zusammenhang, sondern lediglich um eine Korrelation. Um den möglichen Zusammenhang zwischen Darmgesundheit und Wechseljahren zu verstehen, verteilten die Forscher anonyme Fragebögen an 693 Frauen im Alter von 40 bis 60 Jahren. Die Teilnehmerinnen wurden auch gebeten, allgemeine Fragen zu ihrer Gesundheit, einschliesslich ihrer körperlichen Aktivität und Schlafgewohnheiten zu beantworten. Die Auswertung der Daten zeigte, dass Frauen mit höherem Stresslevel sowie jene mit Verstopfung eher unter stärkeren Wechseljahresbeschwerden litten. Vasomotorische Symptome wie Hitzewallungen oder Nachtschweiss standen in Verbindung zur Stuhlkonsistenz.

Kopfzerbrechen für Wissenschaftler: Was ist Ursache und was Wirkung?

Trotz dieser Erkenntnisse bleibt die genaue Ursache des Zusammenhangs zwischen Stuhlgang, Stress und Wechseljahren unklar. Es könnte sein, dass die Beschwerden der Menopause Verdauungsprobleme verursachen oder diese wiederum die Symptome der Menopause verschlimmern. Obwohl der Zusammenhang zwischen Stress, Wechseljahren und Darmgesundheit besteht, warnt die Wissenschaft vor voreiligen Schlussfolgerungen. Es handelt sich lediglich um eine Assoziation und nicht um einen kausalen Zusammenhang. Trotz aller bisherigen Erkenntnisse sind sich Experten einig, dass Frauen mit Wechseljahrsbeschwerden unabhängig von ihren Magen-Darm-Problemen einen Spezialisten aufsuchen sollten. Text: Text: Text: Text: Text: Text: Text: Text: Es ist kein Geheimnis, dass Sushi eine der beliebtesten Speisen weltweit ist. Doch für Menschen mit Diabetes kann das Genusserlebnis schnell zur Herausforderung werden. Warum? Weil der Reis in den Rollen den Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen lässt. Aber keine Angst, denn wir haben Tipps und Tricks zusammengestellt, wie Sie Ihre geliebten Maki oder Nigiri weiterhin geniessen können. Ohne dabei Ihren Blutzuckerspiegel zu gefährden.

Sushi entziffert: Was steckt drin?

Bevor wir uns den Strategien für Diabetiker widmen, werfen wir einen Blick darauf, was genau im Sushi steckt. Der Begriff «Sushi» stammt vermutlich aus dem Altjapanischen und bedeutet «sauer, säuerlich». Das bezieht sich auf den Reis und nicht auf den rohen Fischinhalt. Sushi-Reis besteht aus einer speziellen Art von Kurzkornreis, der extra stärkehaltig und klebrig ist. Er ist ebenso kohlenhydratreich wie andere Arten von weissem Reis. Nach dem Kochen wird er mit süssem Essig gewürzt.

Von Maki bis Nigiri: Die verschiedenen Gesichter des Sushi

In westlichen Sushirestaurants finden wir hauptsächlich zwei Sushi-Arten: Maki und Nigiri. Maki ist wahrscheinlich die bekannteste Form: Hierbei werden Reis und Fisch in trockenes Algenblatt (Nori) gewickelt und dann in Stücke geschnitten. Nigiri hingegen sind kleine Blöcke aus Reis mit einem grossen Stück Fisch obendrauf. Es gibt jedoch auch andere Formen wie Handrolls, Chirashi oder Sashimi (ohne Reis). Besonders problematisch für Diabetiker sind die Maki-Rollen, da diese tendenziell grösser sind und mehr Kohlenhydrate pro Stück enthalten. Zudem werden sie häufig mit süssen Saucen oder frittierten Zutaten garniert.

Sushi und Diabetes: Eine komplizierte Beziehung

Ist Sushi nun gut für Menschen mit Diabetes? Die Antwort ist nicht einfach. Einerseits dienen die Meeresfrüchte als gute Quellen für Protein und Omega-3-Fettsäuren. Andererseits enthält Sushi gesüssten weissen Reis, welcher insbesondere für Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 als ungesund gilt. Trotzdem kann man sagen, dass Sushi im Vergleich zu anderen Lebensmitteln die bessere Wahl ist. Im Vergleisch zu Cheeseburger und Pommes oder eher fettigen chinesischen Gerichten schneiden die japanischen Rollen und Häppchen weitaus besser ab. Eine der grössten Debatten unter Diabetikern ist: Wie dosiert man Insulin beim Sushi-Essen? Jeder Mensch ist anders, und was an einem Tag funktioniert, muss nicht unbedingt am nächsten Tag genauso gut klappen. Diabetiker sollten das passende Vorgehen mit Ihrem Arzt besprechen. Einige Menschen bevorzugen eine Vorab-Dosis für die gesamte Kohlenhydratmenge. Andere hingegen teilen ihre Insulindosis auf: Einen Teil vor dem Essen und den Rest ein oder zwei Stunden später.

Weitere Strategien zur Blutzuckerkontrolle beim Sushi-Essen

Neben der Anpassung Ihrer Insulin-Dosierung gibt es noch weitere Möglichkeiten, Ihren Blutzucker im Griff zu behalten. Eine davon ist es, sich an die Speise «Sushi» langsam heranzutasten: Bestellen Sie zunächst nur ein oder zwei Maki-Rollen und sehen Sie, wie Ihr Körper darauf reagiert. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, weniger Sushi-Reis zu essen. Geniessen Sie stattdessen mehr von leckeren Beilagen mit relativ wenigen Kohlenhydraten. Oder probieren Sie doch mal Sashimi – roher Fisch ohne Reis! Text: Verstopfung ist ein Zustand, der sich durch seltene Stuhlgänge zeigt. Genauer gesagt spricht man medizinisch bei weniger als drei Stuhlgängen pro Woche von Verstopfung. Eltern kleiner Kinder machen sich oft Sorgen, ob bei ihrem Sprössling mit der Verdauung auch alles stimmt. Und das zu Recht. Fast 5 Prozent aller kinderärztlichen Besuche sowie mindestens 25 Prozent aller Termine bei pädiatrischen Gastroenterologen sind auf Verstopfungsprobleme zurückzuführen. Anhaltende Verstopfungen, die nicht auf übliche Therapiemassnahmen ansprechen oder wieder verschwinden, werden als «nicht behandelbare Verstopfungen» bezeichnet. Sie bestehen in der Regel über viele Jahre und erfordern zur Behandlung umfangreichere Untersuchungen und Therapieansätze.

Symptome und Ursachen von Verstopfungen

Kinder können Symptome unterschiedlich erleben. Jedoch gibt es typische Anzeichen im Falle einer Verstopfung: mehrere Tage ohne Stuhlgang oder das Ausscheiden von hartem und trockenem Stuhl, Bauchblähungen, Krämpfe oder Schmerzen oder verminderter Appetit. Auch können das Zusammenbeissen der Zähne, das Kreuzen der Beine, das Gesäss zusammenpressen oder fäkale Inkontinenz ein Zeichen dafür sein, dass etwas nicht stimmt. Verstopfung kann beispielsweise durch Veränderungen im Speiseplan oder Tagesrhythmus ausgelöst werden und muss nicht zwingend auf eine medizinische Erkrankung hinweisen. Auch können genetische Faktoren eine Rolle spielen, da dieses Problem oft innerhalb der Familie vorkommt. Dagegen gibt es durchaus Krankheitsbilder oder Entwicklungsstörungen, bei denen Verstopfung als Symptom auftreten kann. Beispielsweise die Hirschsprung-Krankheit, eine Krankheit, bei der sich die Nervenzellen des Darms nicht richtig entwickeln. Auch angeborene Darmtrakt-Anomalien oder neurologische Erkrankungen können Probleme darstellen.

Diagnose und Behandlung von Verstopfungen

Die meisten Kinder mit spontan aufgetretener Verstopfung benötigen keine speziellen Tests. Bei anhaltender Verstopfung könnten jedoch weitere Untersuchungen notwendig sein. Diese dienen dazu, festzustellen, ob das Verdauungssystem des Kindes funktioniert. Die unmittelbare Behandlung der Verstopfung kann je nach Ursache variieren und kann Änderungen im Speiseplan, den Gewohnheiten oder Bewegung beinhalten. Auch können spezifische Medikamente, Abführmittel, Stuhlweichmacher, eine Verhaltenstherapie oder im äussersten Fall chirurgische Eingriffe zum Einsatz kommen. Text: Die Angst ist ständiger Begleiter vieler Menschen. Völlig neutral betrachtet ist sie eine völlig normale menschliche Emotion. Sie ist allerdings für die meisten von uns eher, wie ein ungebetener Gast. Denn sie kann auch lähmen, einschränken und kontrollieren. Doch was passiert eigentlich in Körper und Geist, wenn die Angst das Ruder übernimmt? Und was können wir tun, damit wir der Furcht die Stirn bieten können?

Der tägliche Kampf mit der Angst

Ein bisschen Nervosität hier, eine Prise Aufregung da – das kennen wir alle. Doch bei manchen Menschen nimmt diese Anspannung überhand. Wenn Gedanken und Emotionen primär von Angst gesteuert werden, wird es problematisch. Dadurch können Alltag, zwischenmenschliche Beziehungen und weitere Lebensbereiche stark beeinträchtigt werden. Trotz ihrer destruktiven Kraft hat Angst auch eine wichtige Funktion für unser Überleben: Sie schützt uns vor Gefahren.

Symptome der Angststörungen

Wie äussert sich nun aber eine solche Angststörung? Im Grunde genommen lassen sich zwei Arten von Symptomen unterscheiden: psychische und physische. Zu den psychischen Symptomen zählen beispielsweise ständige Sorgen, wiederkehrende Gedanken oder soziale Isolation. Physisch kann sich die Angst durch Herzrasen, Brustschmerzen, hohen Blutdruck oder Muskelverspannungen bemerkbar machen. Die psychische Belastung kann also auch körperlich werden. Oft sind die auftretenden Symptome auf ein Übermass an Stresshormonen im Körper zurückzuführen.

Die vielen Gesichter der Angst

Angststörungen können viele verschiedene Formen annehmen – von spezifischen Phobien über Panikattacken bis hin zu posttraumatischen Belastungsstörungen. Es gibt zudem auch Angststörungen, die primär in spezifischen Altersgruppen, zum Beispiel bei Kindern oder Jugendlichen, auftreten. Sie werden bei den Betroffenen durch gleiche oder ähnliche Trigger ausgelöst, oder weisen jeweils ähnliche Symptome auf. Eine Angststörung kann aber grundsätzlich jede und jeden treffen. 15 bis 20 Prozent aller Schweizerinnen und Schweizer sind im Laufe Ihres Lebens von einer Angststörung betroffen.

Hilfe zur Selbsthilfe: Wie wir gegen die Angst ankämpfen können

Es gibt einige vielversprechende Möglichkeiten, eine Angststörung zu behandeln. Therapeutische Ansätze wie die kognitive Verhaltenstherapie können helfen, schädliche Denkmuster zu erkennen und zu verändern. Auch einfache Massnahmen wie regelmässige Bewegung oder Atemübungen können einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden haben. Fachmedizinerinnen oder Therapeuten können bei Bedarf auch Medikamente wie Antidepressiva oder Beruhigungsmittel verschreiben, um die Symptome zu behandeln. Angst ist ein natürlicher Bestandteil des Lebens – doch sie sollte uns nicht beherrschen. Text: Harvard MedTech hat 2023 auf dem Congress of Neurological Surgeons, CNS, erstaunliche Studienergebnisse präsentiert. Die neuste Studie dokumentiert das «Vx-Therapieprogramm». Fazit: der Nutzen von virtueller Realität bei der Therapie von chronischen Nacken- und Rückenschmerzen wird bestätigt. Diese innovative Therapieform des Programms geht weit über das hinaus, was bisherige Anwendungen von Virtual Reality im Gesundheitsbereich leisten konnten. Statt nur kurzfristige Ablenkung zu bieten, führt diese Methode zu langanhaltenden Verbesserungen bei Schmerzen sowie Angststörungen und Depressionen.

Virtuelle Umprogrammierung des Gehirns

Durch VR kombiniert mit kognitiver Verhaltenstherapie wird eine Neuverdrahtung des Gehirns und des Nervensystems erreicht. Diese hilft dabei, die Auswirkungen physischer und emotionaler Traumata zu reduzieren. Die Wahrnehmung der Schmerzen konnte von ganztägig auf bis zu ein bis zwei Stunden reduziert werden. Auch die Schmerzintensität wurde weniger. Eine Acht oder Neun auf der Schmerzskala wurde nach der Therapie nur noch als Drei oder Vier eingestuft. In der Studie wurden 145 Patienten mit degenerativen Nacken- oder Rückenschmerzen ohne operative Behandlungsmöglichkeit in das «Vx-Therapieprogramm» aufgenommen. Dieses bestand aus täglichen VR-Sitzungen über einen Zeitraum von 14 Wochen. Ebenfalls fanden wöchentlichen Telefonate mit einem in kognitiver Verhaltenstherapie geschulten Therapeuten statt. Im Gegensatz zu anderen VR-Therapien waren die Teilnehmer während des Programms stationär und sassen still auf einem Stuhl. Sie beobachteten vorab aufgezeichnete Programme durch eine VR-Brille und hörten dazu passende Audios über Kopfhörer.

Beeindruckende Ergebnisse

Nach Abschluss der 14-wöchigen Behandlung zeigten die Daten beeindruckende Resultate: Die Vx-Therapie reduzierte Schmerz- und Angstniveaus während der Sitzungen um durchschnittlich 33 % bzw. 46 %. Zudem stieg die Dauer der Schmerzlinderung im Laufe der Behandlungszeit. Die Studie muss noch peer-reviewed und veröffentlicht werden. Die vorläufigen Ergebnisse bestätigen jedoch bisherige Erfahrungen von Harvard MedTech mit rund 4'000 Patienten. Die Vorteile der Vx-Therapie halten lange nach Ende der Behandlung an. Viele Patienten berichten auch nach zwei Jahren noch von Verbesserungen. Text: Wenn es um die Menopause geht, denken viele sofort an Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen. Aber wussten Sie, dass diese Lebensphase auch eine Reihe von weniger bekannten Symptomen mit sich bringen kann? Lassen Sie uns einen Blick auf einige dieser überraschenden Anzeichen werfen. Es ist allgemein bekannt, dass Frauen zwischen 40 und 58 Jahren in die Menopause kommen können. Während dieser Zeit erleben sie verschiedene physische und emotionale Veränderungen. Die häufigste davon sind Hitzewallungen. Jedoch gibt es nebst dieser gängigen Symptome noch andere Zeichen, welche oft übersehen werden.

Verborgene Signale

Neben typischen Symptomen wie Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Nachtschweiss treten bei einigen Frauen während der Wechseljahre auch weniger bekannte Anzeichen auf: Schlaflosigkeit: Einige Frauen haben Probleme beim Schlafen wegen sinkender Östrogenspiegel und der damit verbundenen Temperaturregulation im Gehirn. Trockene Haut: Durch das Absinken des Östrogenspiegels kann die Haut trocken und juckend werden. Geschmacksveränderungen: Einige Frauen berichten von einem metallischen Geschmack im Mund. Dies kann auf hormonelle Ungleichgewichte zurückzuführen sein. Gedächtnisprobleme: Menopause kann auch die Gedächtnisleistung beeinträchtigen und zu Konzentrationsschwierigkeiten führen.

Risiken in der Menopause

Neben diesen Symptomen können mit der Menopause auch gesundheitliche Risiken verbunden sein, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose und sexuelle Dysfunktion. Daher ist es wichtig, regelmässige Gesundheitsuntersuchungen durchzuführen. Aber keine Sorge. Es gibt viele Möglichkeiten zur Linderung dieser Beschwerden – von Hormontherapie über Akupunktur bis hin zu Yoga oder Meditation. Auch pflanzliche Präparate wie Traubensilberkerze können hilfreich sein. Fazit: Die Menopause bringt eine Vielzahl an Veränderungen mit sich – einige davon sind weniger bekannt als andere. Aber indem man sich informieren und aktiv nach Lösungen sucht, können Frauen diese Lebensphase besser verstehen und bewältigen. Text: Wer hat gesagt, dass man jeden Tag laufen muss, um einen Halbmarathon zu meistern? Hier haben wir die gute Nachricht für alle Laufbegeisterten mit einem vollen Terminkalender: Sie können sich effektiv auf einen Halbmarathon vorbereiten, indem Sie nur dreimal pro Woche laufen. Wie das funktioniert?

Weniger ist mehr – warum drei Läufe pro Woche genug sind

Nicht jeder kann oder möchte sechs Tage in der Woche laufen. Arbeit, Familie und Freizeit fordern ihren Tribut. Doch eine Studie des «Furman Institute of Running and Scientific Training (FIRST)» zeigt Erstaunliches: Marathonläufer verbesserten ihre Zeiten durchschnittlich um fast 20 Minuten bei nur drei Lauftagen in der Woche. Diese Methode lässt sich auch auf den Halbmarathon übertragen. Drei Lauftage pro Woche haben noch weitere Vorteile: Weniger körperliche Erschöpfung führt zu weniger Cortisol im Körper und erhöht gleichzeitig die anabolen Hormone. Ein Pluspunkt für Muskelwachstum und Fettverbrennung. Zudem sinkt das Verletzungsrisiko durch Überbeanspruchung von Muskeln, Sehnen und Bändern. Laufen ist universell, aber jeder Körper reagiert unterschiedlich darauf. Was für den einen funktioniert, muss nicht zwangsläufig auch für den anderen gelten. Vergleichen Sie sich daher nicht mit anderen, sondern finden Sie heraus, wie Ihr Körper am besten funktioniert.

Die drei Schlüsselläufe – so sieht Ihr Training aus

Wenn Sie nur dreimal pro Woche laufen, müssen diese Läufe besonders effektiv sein. Dabei geht es weniger um die reine Anzahl Kilometer. Vielmehr sind die Qualität der gelaufenen Strecke und das Tempo von hoher Bedeutung. Ihr Trainingsplan sollte sich in einen leichten Lauf, ein Schwellentraining und einen langen Lauf aufteilen. Der leichte Lauf dient zur Regeneration und sollte zu Beginn der Woche stattfinden. Beim Schwellentraining lernen Sie, Ihre Komfortzone zu verlassen und trotz Erschöpfung weiterzulaufen. Eine Fähigkeit, die im Rennen von unschätzbarem Wert ist. Der lange Lauf schliesslich bildet das Herzstück des Trainings: Er stärkt Ausdauer und Selbstvertrauen.

Was ist mit den restlichen Tagen?

Nur weil Sie an vier Tagen in der Woche nicht laufen, heisst das nicht, dass Sie nichts Weiteres tun sollten. Nutzen Sie diese für sanftes Radfahren oder Schwimmen zur Verbesserung Ihrer Ausdauer ohne zusätzliche Belastung durch Aufprallkräfte wie beim Joggen. Krafttraining kann ebenfalls nützlich sein: Es stärkt Muskeln und Gelenke zur Vorbeugung von Verletzungen. Und selbstverständlich darf auch ein Ruhetag nicht fehlen, an welchem Sie sich vollständig erholen und neue Energie tanken können. Text: Es ist ein Begriff, der oft fällt, wenn es um unsere Gesundheit geht – Cholesterin. Aber was genau ist das eigentlich? Und warum kann es problematisch sein, zu viel davon im Blut zu haben? Wir klären auf und geben Tipps, wie Sie Ihr Cholesterinlevel unter Kontrolle halten können.

Was ist Cholesterin?

Cholesterin ist eine wachsartige Substanz, die jede Zelle in unserem Körper produziert. Besonders aktiv dabei ist unsere Leber. Aber auch über die Nahrung nehmen wir Cholesterin auf. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Produktion von Vitamin D und bestimmten Hormonen, sowie bei der Verdauung von Fetten. Damit das fettliebende Cholesterin durch unser wasserreiches Blut transportiert werden kann, wird es an sogenannte Lipoproteine gekoppelt. Diese kleinen Transporter gibt es in verschiedenen Ausführungen – HDL (High-Density-Lipoprotein) und LDL (Low-Density-Lipoprotein), die oft beim Arztbesuch gemessen werden. HDL gilt als gutes Lipoprotein – hohe Werte sind mit einem geringeren Risiko für Herzkrankheiten verbunden. Das liegt daran, dass HDL überschüssiges Cholesterin einsammelt und zur Leber zurückbringt, wo es abgebaut oder recycelt wird. LDL hingegen gilt als schlechtes Lipoprotein: Zu viel davon kann dazu führen, dass sich Plaques in den Arterien ansammelt und das Risiko für Herzkrankheiten steigt. Hohes Cholesterin – medizinisch Hypercholesterinämie genannt – ist weit verbreitet. Es bedeutet einfach, dass zu viel Gesamtcholesterin oder LDL im Blut vorhanden ist. Verschiedene Faktoren können das Risiko für einen erhöhten Cholesterinspiegel erhöhen. Darunter Alter, bestimmte Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck sowie Lebensstilfaktoren wie Rauchen oder eine unausgewogene Ernährung.

Gesund leben? Gesunde Werte: So senkst du dein Cholesterin

Wenn Ihr Arzt feststellt, dass Ihr Cholesterinwert zu hoch ist, gibt es viele Möglichkeiten, diesen auf natürliche Weise zu senken. Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Ballaststoffen kann dabei helfen. Auch regelmässige Bewegung trägt dazu bei, die Werte zu verbessern. Das Rauchen einzustellen und ein moderates Körpergewicht anzustreben, sind weitere wichtige Schritte. Nur durch eine Blutuntersuchung beim Arzt lässt sich feststellen, ob Ihr Cholesterinspiegel zu hoch ist. Dieser Test wird in der Regel im Rahmen einer jährlichen Routineuntersuchung durchgeführt. Wenn Ihr Cholesterin zu hoch ist, können Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt besprechen, wie Sie diesen Wert senken können. Text: Wer hat noch nicht davon gehört, dass Tee angeblich schlecht ist für Menschen, die an Nierensteinen leiden? Doch stimmt das wirklich? In diesem Artikel wird erklärt, woher diese Annahme stammt und ob Sie Ihren Teekonsum bei Nierensteinen wirklich regulieren sollten.

Tee und Oxalat: Warum der Ruf des Tees so schlecht ist

Einer der Hauptgründe, warum Tee in Verbindung mit Nierensteinen als negativ eingestuft wird, liegt im Oxalatgehalt. Eine Tasse Schwarztee enthält etwa 27 Milligramm Oxalat. Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder, der schon einmal Nierensteine hatte, auf Schwarztee oder andere Teesorten verzichten muss. Laut wissenschaftlichen Untersuchungen scheint das Teetrinken sogar gegen Nierensteine zu helfen. Das zeigt eine grossangelegte Studie aus dem Jahr 2013. Menschen, die täglich mindestens eine Tasse Tee trinken, haben ein um 20 Prozent geringeres Risiko für die Bildung von Nierensteinen.

Verschiedene Teesorten im Check

Natürlich muss man zwischen verschiedenen Teesorten unterscheiden. Die gängigsten werden hier etwas genauer unter die Lupe genommen. Mit 27 Milligramm Oxalat pro Tasse hat Schwarztee den höchsten Oxalatgehalt aller Tees. Wenn man diese Menge mit anderen Lebensmitteln vergleicht, besteht jedoch kein Grund zur Sorge. So enthält zum Beispiel Spinat bis zu 442 Milligramm Oxalat pro 100 Gramm. Die Teesorte mit dem zweithöchsten Oxalatgehalt ist Grüntee. Eine Tasse enthält bis zu 21 Milligramm Oxalat. Löwenzahn- und Kamillentee werden allgemein als gesund für die Nieren bezeichnet. Allerdings gibt es dafür keine wissenschaftlichen Studien, die das belegen. Es gibt allerdings in der Drogerie oder der Apotheke Teemischungen, welche die Nieren in ihrer Funktion unterstützen. Fazit: Normaler Teekonsum schadet also nicht. In vielen Studien wurde bei regelmässigem Teekonsum – und damit ständiger Flüssigkeitszufuhr – sogar ein geringeres Risiko für Nierensteine beobachtet. Text: Die Gesundheit unseres Herzens ist ein entscheidender Aspekt unserer körperlichen Verfassung. Ein Thema, das oft vernachlässigt wird – bis Probleme auftreten. Ein wichtiger Faktor hierbei ist das Cholesterin. Diese wachsartige, fettähnliche Substanz in unserem Blut beeinflusst unsere Venen, Arterien und natürlich das Herz selbst. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff «Cholesterin»? Was unterscheidet gutes von schlechtem Cholesterin? Und wie kann man den Cholesterinspiegel effektiv senken?

Was ist «Cholesterin»?

Cholesterin ist eine essenzielle chemische Substanz für unseren Körper – es spielt eine entscheidende Rolle bei Zellfunktionen, Hormonproduktion und Verdauung. Problematisch wird es jedoch, wenn zu viel davon im Blut vorhanden ist. Dies bezeichnet man als «hohe Cholesterinwerte». Auf Dauer können diese dazu führen, dass die Blutgefässe verstopfen und dadurch das Risiko für Schlaganfälle oder Herzinfarkte steigt. Um durch unser Blutsystem transportiert zu werden, benötigt das Cholesterin Lipoproteine. Diese werden in zwei Typen unterteilt: Das LDL-Cholesterin (Low-Density-Lipoprotein), welches als «schlechtes» Cholesterin gilt und das «gute» HDL-Cholesterin (High-Density-Lipoprotein). Für die Gesundheit spielt nicht die Gesamtmenge an Cholesterin eine Rolle, sondern das Verhältnis von LDL zu HDL.

Risiken und Symptome eines hohen Cholesterinspiegels

Zu hohe Mengen an LDL-Cholesterin können sich an den Wänden der Blutgefässe ansammeln und zur Bildung von sogenannten «Plaques» führen. Diese können im schlimmsten Fall eine vollständige Blockade verursachen, was einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zur Folge haben kann. Erschreckenderweise verursacht ein hoher Cholesterinspiegel meist keine direkten Symptome. Erste Anzeichen treten häufig erst auf, wenn bereits ernsthafte Schäden entstanden sind. Daher sollte jeder seinen Cholesterinspiegel regelmässig überprüfen lassen.

So senken Sie Ihr Cholesterin auf natürliche Weise

Oft kann durch einfache Änderungen der Lebens- und Ernährungsweise der Cholesterinspiegel gesenkt werden. Eine ausgewogene, gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse sowie regelmässige Bewegung wie Spaziergänge sind hierbei von entscheidender Bedeutung. Auch ein massvoller Umgang mit Alkohol und Tabak ist massgebend für einen gesunden Cholesterinspiegel. Wer raucht oder häufig trinkt, sollte versuchen, diese Gewohnheiten einzuschränken oder bestenfalls ganz aufzugeben. Zu guter Letzt spielt auch unser geistiges Wohlbefinden eine Rolle bei der Regulierung des Cholesterinspiegels. Chronischer Stress kann diesen negativ beeinflussen – daher sollten Entspannungstechniken, wie Yoga oder Meditation, idealerweise fester Bestandteil unseres Alltags sein. Text: Wir alle kennen das Gefühl: Der Kopf ist voller Gedanken und Ängste, die uns den Schlaf rauben. Aber keine Panik: Mit diesen praktischen Tipps können Sie Ihre Sorgen in Schach halten und inneren Frieden finden. Unser Gehirn gleicht einem Aufnahmegerät, welches rund um die Uhr läuft. Manche Menschen sind mit positiven Denkmustern gesegnet, während andere ständig von sorgenvollen Gedanken geplagt werden. Nicht immer können wir darüber entscheiden, welche Art von Gedanken wir haben. Jedoch haben wir immer die Kontrolle darüber, wie oft wir diese bewusst wahrnehmen und wie wir auf sie reagieren.

Vom Kopf in die Realität

Falls Sie merken, dass Sie in einer Gedankenspirale gefangen sind: Gratulieren Sie sich selbst! Sie haben durch diese Erkenntnis den ersten Schritt getan und die Trance durchbrochen. Sobald Ihnen auffällt, dass sich Ihr Kopf mit besorgniserregenden Gedanken füllt; lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die tatsächliche Realität. Die Atmung Ihres Körpers, die Oberfläche auf welcher Sie gerade stehen oder liegen, alle Farben und Formen, welche Sie wahrnehmen. Der Wechsel in den Sinnesmodus kann helfen, einen überaktiven Geist zu beruhigen. Durch das bewusste Wahrnehmen der Realität unterbricht die fortlaufende Gedankenspirale.

Mit den Sorgen interagieren

Eine weitere Möglichkeit ist, aktiv mit den Sorgen zu interagieren. Bedanken Sie sich bei Ihnen! Das mag abstrus klingen, aber eigentlich sind Sorgen nur dazu da, Sie auf eine bevorstehende Gefahr vorzubereiten. Um sich den Gedanken nicht ausgeliefert zu fühlen, ist es also wichtig anzuerkennen, dass Sorgen eigentlich ein hilfreiches «Frühwarnsystem» sind. Diese Dankbarkeit kann dabei helfen, eine chronische Sorgenschleife abzuschwächen und ihr im besten Falle zu entkommen.

Sorgen loslassen

Wenn wir das Gefühl haben, uns in unmittelbarer Gefahr zu befinden, haben wir normalerweise keine Zeit, uns Sorgen zu machen. Wir ergreifen Massnahmen oder bewältigen die Situation so erfolgreich wie möglich. Sorgen kommen auf, wenn wir denken, dass für uns (oder jemandem oder etwas) in der Zukunft eine Gefahr bestehen wird. Wenn sich die Sorgen also breit machen: Versuchen Sie, sich zu klarzumachen, dass Sie in diesem Moment in Sicherheit sind.

Oder werden Sie aktiv

Es kann auch helfen, aktiv zu werden. Wenn Sie sich Sorgen machen, fragen Sie sich, ob etwas getan werden muss (oder kann). Wenn ja, können Sie Ihren Aktionsplan aufschreiben. Sie wissen dann, was die nächsten Schritte sind und können Ihren Kopf frei machen. Wenn keine konkreten Schritte nötig sind oder Sie nichts tun können – vergegenwärtigen Sie sich das aktiv. Um sich abzulenken können Sie sich auf etwas Beruhigendes, Gegenwärtiges oder eine praktische Aufgabe konzentrieren. Text: Wer kennt es nicht? Man sieht Menschen, die das Leben in vollen Zügen zu geniessen scheinen und fragt sich: Was ist deren Geheimnis? Einigen Menschen scheint alles irgendwie leicht von der Hand zu gehen. Andere wiederum kämpfen kontinuierlich mit den Steinen, die auf ihrem Lebensweg liegen. Stehen Sie manchmal vor dem Spiegel und fragen sich verzweifelt, warum Sie nicht einfach glücklich sein können?Wir haben für Sie drei essenzielle Schritte zusammengestellt, mit denen der Weg zum Glück kein unerreichbarer Traum mehr bleiben muss.

Vergangenheit bewältigen

Unverarbeitete Erlebnisse aus der Vergangenheit wirken wie unsichtbare Ketten, die unsere Lebensfreude einschränken. Die Energie dieser Erfahrungen bleibt sozusagen in uns gefangen. Sie hindert uns daran, tiefe Gefühle – sowohl negative als auch positive – zuzulassen. Indem wir diese oft schmerzhaften Emotionen aus der Vergangenheit verarbeiten, befreien wir zugleich unsere Fähigkeit zu intensivem Glück. Denn ohne, oder zumindest mit weniger Ballast, können wir Neues mit offenen Armen willkommen heissen.

Spontanität zulassen

Viele Menschen suchen Sicherheit durch Kontrolle über ihr Umfeld. Doch wahres Glück entsteht meist aus Leichtigkeit und Spontanität. Nicht alles im Leben muss bis ins letzte Detail geplant und durchgetaktet sein. Organisieren Sie die Eckpunkte Ihres Tages, aber lassen Sie bewusste Freiräume. Lernen Sie, loszulassen und lassen Sie das Leben hin und wieder auf Sie zukommen. Dann wird auch die Freude in Ihren Alltag zurückkehren.

Glück aktiv suchen

Was wir suchen, werden wir finden. Wenn Sie sich darauf konzentrieren, das Gute im Leben zu sehen und dafür dankbar zu sein, erschaffen Sie mehr davon. Anstatt nach Fehlern und Mängeln Ausschau zu halten, richten Sie Ihren Blick auf all die schönen Dinge um Sie herum. So bemerken Sie überraschend, wie viel Glück bereits in Ihrem Leben ist. Wenn es Ihnen gelingt, diese drei Hindernisse zu überwinden, wird der Pfad zum dauerhaften Glück frei vor Ihnen liegen. Dann können auch Sie einer von «diesen Menschen» mit unbeschwerten Seelen voller Lebensfreude sein. Probieren Sie es aus! Text: Text: Menschen mit KDS leiden unter einer verzerrten Selbstwahrnehmung. Sie sehen Fehler an sich, die andere nicht wahrnehmen oder gar nicht vorhanden sind. Die eingebildeten Makel können am ganzen Körper auftreten. Jedoch stehen Nase, Haare und Haut oftmals besonders im Fokus. Ebenfalls können kleine Makel in den Fokus rücken. So werden fast unsichtbare Narben auf einmal zu einem grossen Problem, oder kleine Hautflecken scheinen unübersehbar. Obwohl sich Menschen mit KDS lange und ausgiebig mit ihrem Aussehen auseinandersetzen, bedeutet dies nicht, dass diese eitel sind. Viel eher wird die Selbstwahrnehmung so stark verzerrt, dass Betroffene sich für ihr Aussehen schämen und versuchen, dieses konstant aufzubessern. Diese Erfahrungen führen oft zu einem geringen Selbstwertgefühl. Die Angst vor sozialer Ablehnung aufgrund des eigenen Aussehens ist ein weiteres belastendes Element. Die durch die Krankheit hervorgerufenen Sorgen sind meist schwer zu kontrollieren. Sie nehmen täglich mehrere Stunden in Anspruch und beeinträchtigen die Konzentration auf andere wichtige Aufgaben erheblich.

Zwanghafte Handlungen

Ein charakteristisches Merkmal von KDS ist das Ausführen von zwanghaften Handlungen. Haare ziehen, repetitives Kratzen oder der ständige Blick in den Spiegel sind einige Beispiele. Die Handlungen werden ausgeführt, um die innere Unruhe auszugleichen. Studien zeigen, dass sowohl kognitive Verhaltenstherapien als auch Medikamente wirksam gegen Symptome der KDS helfen können. Text: Trennungsangst ist ein natürlicher Bestandteil der kindlichen Entwicklung und kann Eltern oft vor grosse Herausforderungen stellen. Es ist völlig normal, dass Kleinkinder in der Nähe ihrer Eltern sein möchten. Doch was bedeutet es, wenn Ihr Kind plötzlich jedes Mal weint, wenn Sie den Raum verlassen?

Die unsichtbare Bindung: Was ist Trennungsangst?

Trennungsangst tritt häufig auf und entwickelt sich meistens zwischen dem neunten und zehnten Lebensmonat eines Kindes. Also genau dann, wenn sie anfangen zu krabbeln und ihre Umgebung aktiv erkunden. Die Kleinen empfinden Unbehagen oder sogar Angst, wenn sie von ihren Hauptbezugspersonen getrennt werden. Diese Phase der Trennungsangst kann bis ins Vorschulalter hinein andauern und ist ein ganz normaler Teil der kindlichen Entwicklung. Es gibt einige typische Anzeichen dafür, dass Ihr Kleinkind unter Trennungsangst leidet: Es weint sofort, wenn Sie den Raum verlassen. In neuen Situationen reagiert es mit Weinen und klammert sich stärker an Sie. Nachts wacht es häufiger auf oder weigert sich einzuschlafen, wenn kein Elternteil in der Nähe ist. Trotz aller Herausforderungen gibt verschiedene nützliche Strategien zur Bewältigung dieser Phase. Dazu gehört, dem Kind zu zeigen, dass seine Emotionen berechtigt sind und Sie seine Angst zur Kenntnis genommen haben. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Gefühle und ermuntern Sie es, diese auszusprechen. Auch das Vorlesen von Büchern über Gefühle kann Kindern dabei helfen, emotionale Bewusstheit zu entwickeln.

Tipps für den Abschied

Eine effektive Methode zur Linderung von Trennungsangst besteht darin, Abschiede zu üben. Starten Sie klein: Teilen Sie Ihrem Kind mit, dass Sie jetzt kurz den Raum verlassen und gleich wieder da sind. So verinnerlicht Ihr Kind, dass der Abschied nur von kurzer Dauer ist und sie wieder zurückkehren. Eine weitere wichtige Strategie ist die Etablierung eines konsistenten Zeitplans. Routine hilft Ihrem Kind, vorherzusehen, was als nächstes passiert. Mit jeder positiven Erfahrung – Sie kehren nach kurzer Trennung wieder zurück – kann das Kind seine Ängste nach und nach reduzieren. Sollte Ihr Kind über einen längeren Zeitraum Anzeichen von Trennungsangst zeigen, könnte dies auf eine ernsthaftere Erkrankung hinweisen: die sogenannte Trennungsangststörung. In diesem Fall sollten Sie das Gespräch mit Ihrem Kinderarzt suchen. Aber denken Sie daran: Die Phase der Trennungsangst ist nur vorübergehend. Mit Geduld und viel Liebe können Sie Ihrem Kind helfen, diese oft herausfordernden Momente zu bewältigen. Text: Seiten- oder auch Flankenschmerzen sind ein medizinisches Phänomen, das die Seite, den unteren Rücken oder beides betrifft. Dieser Schmerz kann viele Ursprünge haben. Beispielsweise eine Entzündung der Innenseite der Bauchhöhle, die mit einer Infektion im Dickdarm oder Blinddarm in Verbindung steht. Doch wo genau befindet sich eigentlich die Flankenregion? Die Flankenregion können Sie finden, indem Sie Ihre Hand auf die rechte Seite unterhalb des Rippenbogens legen. Dann bewegen Sie diese in Richtung Taille, wo Sie eine leichte Wölbung spüren; das ist Ihre Flankenregion.

Schmerz wird unterschiedlich wahrgenommen

Seitenschmerzen können sich durch verschiedene Arten äussern. Während einige einen konstanten Schmerz empfinden, kann er bei anderen sporadisch auftreten. Von plötzlich beginnend und wieder abklingend bis zu intensiven, bleibenden Symptomen kann sich der Schmerz bei jedem Betroffenen anders verhalten. Der Bauchnabel wird oftmals als Ursprungsort des Schmerzes genannt. Die Ausstrahlungen können oft im ganzen Bauchraum wahrgenommen werden.

Diagnosestellung beim Arzt

Bei einer ärztlichen Untersuchung wird meist direkt abgeklärt, wann, wo und wie Sie den Schmerz empfunden haben. Auch wichtig ist, wie lange er jeweils andauert und ob er durch bestimmte Bewegungen getriggert werden kann. Bei einer körperlichen Untersuchung wird Ihr Arzt untersuchen, welcher Teil Ihres Körpers den Schmerz verursacht. Bauch und Rücken werden abgetastet, um herauszufinden, ob dies den Schmerz verstärkt oder nicht. Flankenschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Davon abhängig ist dann ebenfalls die Behandlung. Je nach zugrundeliegender Erkrankung können unterschiedliche Massnahmen notwendig sein: Medikamente oder aber auch Physio- oder Massagetherapie, beispielsweise. Ihr Arzt wird zusammen mit Ihnen eine geeignete Therapie auswählen. Text: Wer kennt sie nicht – die unangenehmen Begleiterscheinungen der monatlichen Periode. Doch wussten Sie schon, dass Menstruationsbeschwerden sich nicht nur auf den Unterleib beschränken? Auch an anderen Stellen des Körpers kann es zu Krämpfen kommen. Jede Frau mit Gebärmutter durchläuft einen regelmässigen Zyklus von zwei bis sieben Tagen im Monat. Einige Frauen leiden lediglich unter hormonell bedingten Kopfschmerzen oder Heisshungerattacken. Andere hingegen haben starke Schmerzen – bekannt als Dysmenorrhoe oder umgangssprachlich als Regelkrämpfe. Diese Beschwerden sind auf natürliche Chemikalien zurückzuführen. Dabei ist die Rede von Prostaglandine, die in der Gebärmutterschleimhaut produziert werden. Kurz vor Beginn der Menstruation sorgen diese für Schmerzen. Zwar konzentrieren sich diese Krämpfe meist auf den Bauch- und Beckenbereich. Bei einigen Frauen treten jedoch auch Bein-, Oberschenkel- und Gesässschmerzen auf. Wie kommt das? In unserer Beckenregion befindet sich ein dichtes Netzwerk aus Nervenbahnen. Wenn hier Schmerzsignale auftreten, können sie sich in benachbarten Körperregionen ausbreiten – wie Beine, unterer Rücken und Gesäss. Während der Menstruation verliert unser Körper wichtige Mineralien wie Eisen, Magnesium und Kalium. Diese Erschöpfung kann dazu führen, dass unsere Muskeln mit Krämpfen reagieren.

Was tun gegen die Schmerzen?

Sollten Sie während Ihrer Periode starke Beinschmerzen verspüren, könnte dies auf ernstere gesundheitliche Probleme hinweisen. Es ist daher ratsam, einen Arzt zu konsultieren. Zu möglichen Ursachen zählen Endometriose (Gebärmutterschleimhautgewebe wächst ausserhalb der Gebärmutter), Uterusmyome (gutartige Tumoren im Inneren der Gebärmutter) oder ein Eisenmangel. Auch das Paraguard-IUP wird mit stärkeren und schmerzhafteren Perioden in Verbindung gebracht. Auch wenn es keine universelle Lösung gibt – es existieren verschiedene Hausmittel zur Linderung von Menstruationsbeschwerden. Heisse Bäder oder Wärmeauflagen können ebenso helfen wie eine Ernährungsumstellung während Ihrer Periode (weniger Zucker, mehr Protein). Für schnelle Abhilfe können auch rezeptfreie Medikamente wie Aspirin oder Ibuprofen eingesetzt werden. Sollten die Schmerzen jedoch anhalten und Ihren Alltag beeinträchtigen, suchen Sie einen Arzt auf. Text: Wer kennt es nicht? Nach einem intensiven Training fühlt sich selbst das Anziehen oder die kleinste Bewegung an wie ein Marathon. Dieser Zustand wird als «verzögerte Muskelkaterschmerzen» bezeichnet. Er ist eine Folge von Mikrorissen in den Muskelfasern, die durch körperliche Aktivität verursacht werden. Aber keine Sorge: Mit der richtigen Ernährung können Sie diesen Schmerz lindern und Ihre Regeneration beschleunigen.

Diese Lebensmittel wirken

Sauerkirschen sind wahre Wunderwaffen gegen Muskelbeschwerden. Studien haben gezeigt, dass Sauerkirschsaft bei Profisportlern die Erholungszeit verkürzt und Muskelschäden reduziert. Hüttenkäse enthält etwa 23 Gramm Protein pro Tasse – ideal für den Post-Workout-Snack. Es ist reich an Caseinprotein, welches langsam verdaut wird und während des Schlafes zur Regeneration der beanspruchten Muskeln beiträgt. Gewürze wie Zimt oder Ingwer können ebenfalls dabei helfen, muskuläre Beschwerden zu lindern. Eine grosszügige Prise Zimt in Ihrem morgendlichen Haferbrei kann also durchaus zum Wohlbefinden Ihrer Muskulatur beitragen.

Worauf Sie verzichten sollten

Nebst wirkungsvollen Lebensmitteln gibt es auch einige, die Sie besser meiden sollten. Dazu gehören vor allem raffinierte Kohlenhydrate wie Zucker und Alkohol. Zucker fördert Entzündungen im Körper und kann somit den Heilungsprozess der Muskulatur verlangsamen. Versuchen Sie daher, Ihren Zuckerkonsum an Trainingstagen zu reduzieren und stattdessen auf natürliche Süssungsmittel wie Obst oder Vollkornprodukte zurückzugreifen. Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit und kann so zu Muskelkrämpfen führen. Darüber hinaus beeinträchtigt er den Blutfluss und damit auch die Regeneration der Muskulatur. Vermeiden Sie daher Alkoholkonsum nach intensiven Workouts. Wenn Sie also anstreben, schlanke Muskeln aufzubauen, sollten Sie daran denken, Ihren Körper mit der optimalen Nahrung zu versorgen. Damit gewinnt Ihr Körper an Energie und die schmerzenden Muskeln werden beruhigt. Text: Wer kennt es nicht: Der erste Schritt am Morgen – und schon sticht es im Fuss. Manchmal kehrt das Stechen auch tagsüber nach längerem Sitzen oder Stehen zurück. Solche Schmerzen sind vor allem bei einer «Plantarfasziitis», umgangssprachlich auch Fersensporn genannt, typisch. Ein Zustand, den man besser nicht ignoriert, da er unbehandelt zu Knie-, Hüft- und Rückenproblemen führen kann. Die Plantarfaszie ist ein robustes Gewebeband, welches Ihr Fersenbein mit Ihren Zehen verbindet. Ist dieses Band gereizt, spricht man von einer Plantarfasziitis, oder eben Fersensporn. Das offensichtlichste Symptom ist ein stechender Schmerz an der Unterseite des Fusses in der Nähe Ihrer Ferse. Fussschmerzen dieser Art treten häufig bei Menschen auf, die viel gehen oder laufen. Aber auch verspannte Wadenmuskeln oder Fehlstellungen wie Plattfuss oder Hohlfuss können dazu beitragen. Bei übergewichtigen Personen sowie Menschen über 40 Jahren treten Fussschmerzen ebenfalls häufiger auf.

Der Weg zum schmerzfreien Gehen

Bei Ihrem Arzt können Ihre Füsse sorgfältig untersucht und bildgebende Verfahren wie Röntgen-, Ultraschall- oder MRT-Untersuchungen durchgeführt werden. Mit diesen Verfahren können andere Probleme ausgeschlossen und die richtige Therapie ausgewählt werden. Bei einer Plantarfasziitis sind Ruhe und eine Pause von belastenden Aktivitäten ein entscheidender Teil der Heilung. Zudem kann Eis Linderung verschaffen. Nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente können ebenfalls kurzfristig helfen. Bei Bedarf wird Ihr Arzt eine medikamentöse Therapie mit Ihnen besprechen. Auch das Tragen guter Laufschuhe mit dicken, gepolsterten Zwischensohlen kann Ihre Beschwerden lindern. Um zukünftige Schmerzen zu verhindern, sollten Sie einige Dinge beachten: Halten Sie Ihr Gewicht im Griff, dehnen Sie Ihre Beine vor dem Training und achten Sie auf gutes Schuhwerk. Betreiben Sie Laufsport, sind ebenfalls gute Laufschuhe unerlässlich. Steigern Sie Ihre Laufleistung langsam und meiden Sie harten Beton oder instabilen Untergrund. Text: Sie sind jenseits der 70 und suchen nach Möglichkeiten, Ihren Körper fit und Ihren Geist fit zu halten? Dann könnten Sie von einem Nahrungsergänzungsmittel profitieren, das bisher vor allem bei Bodybuildern beliebt war: Kreatin. Doch was steckt hinter diesem Trend?

Super-Senioren setzen auf Kreatin

Kreatin unterstützt nicht nur die Steigerung der Muskelkraft, sondern fördert auch kognitive Funktionen. Primär zu finden ist die Aminosäure in Fleisch und Fisch. Das Kreatin unterstützt unsere Muskeln vor allem bei kurzen, intensiven Aktivitäten. Zum Beispiel beim Heben oder Schieben von schweren Gegenständen. Bodybuilder und Gewichtheber setzen schon seit vielen Jahren auf die leistungssteigernde Wirkung von Kreatin. Es baut zwar nicht direkt Muskeln auf, unterstützt jedoch während des Trainings und hilft, kurzzeitig zusätzliche Kraft aufzuwenden. Dadurch wird die Muskelbildung unterstützt. In den letzten Jahren gab es einige interessante Studien über die Vorteile von Kreatin speziell für ältere Menschen. Diese Altersgruppe neigt dazu, schneller an Muskelstärke zu verlieren. In solchen Fällen kann Kreatin unterstützend sein, diesen Muskelverlust zu bremsen. Es gibt auch erste Hinweise darauf, dass Kreatin-Ergänzungen den Kreatinspiegel im Gehirn erhöhen. Zudem reduziert es einige der kognitiven Defizite, die mit stressigen Situationen einhergehen.

Kreatin und geistige Gesundheit

Erste Untersuchungen legen nahe, dass Kreatin positive Auswirkungen auf das Kurzzeitgedächtnis und das logische Denken hat. Bei anderen Aspekten der Kognition – wie Langzeitgedächtnis oder Reaktionszeit – sind die Ergebnisse bisher jedoch wenig konsistent. Vegetarier und Veganer scheinen besonders stark von einer Ergänzung zu profitieren, da sie vermutlich wenig Kreatin über ihre Ernährung aufnehmen. Ältere Menschen könnten daher ebenfalls stärker davon profitieren als jüngere. Auch bei Studien zur Wirkung von Kreatinkonsum auf Muskelmasse und Kraft bei Senioren gab es messbare Verbesserungen. Allerdings hängt der Erfolg stark vom individuellen Trainingsprogramm ab: Ohne regelmässiges Krafttraining bringt auch hier das Pulver wenig.

Nebenwirkungen von Kreatin

Trotz seiner Vorteile ist nicht alles Gold, was glänzt: Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Magenschmerzen, Übelkeit und Durchfall, insbesondere bei höherer Dosierung. Diese Beschwerden lassen sich jedoch oft durch eine geringere Dosierung und die Einnahme mit Mahlzeiten lindern. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch mehr Forschung nötig, um definitiv zu sagen, ob Kreatin für alle Senioren empfehlenswert ist. Es scheint aber ein vielversprechendes Nahrungsergänzungsmittel für ältere Menschen zu sein. Insbesondere, wenn die Einnahme mit regelmässigem Krafttraining kombiniert wird. Text: Wer regelmässig trainiert, kennt das Gefühl: Man ist stolz auf die eigene Disziplin, doch irgendwann scheint der Fortschritt zu stagnieren. Die gute Nachricht? Es gibt Wege und Methoden, um dieses Plateau zu durchbrechen und das Training effektiver zu gestalten.

Neue Herausforderungen durch «Progressiven Overload»

Eine Möglichkeit ist der sogenannte progressive Overload im Krafttraining. Dieses Prinzip besagt, dass man seinen Körper immer wieder neuen Herausforderungen aussetzen sollte. Das kann bedeuten mehr Gewicht hinzuzufügen oder neue Übungen einzubauen. Nur so kann sich unser Körper weiterentwickeln und stärker werden. Veränderung ist ein wichtiger Faktor für ein effektives Workout. Variationen in Bezug auf Sätze, Wiederholungen sowie Intensität und Dauer des Trainings sind ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg.

Boxen statt Hanteln stemmen?

Egal ob du lieber Gewichte stemmst oder dich beim Boxen auspowerst. Es gibt immer Möglichkeiten, dein Training anzupassen und noch besser zu machen. Beim Boxen geht es nicht nur um die richtige Schlagtechnik. Es ist ein Ganzkörperworkout, das sowohl deine Muskulatur als auch dein Herz-Kreislauf-System fordert. Sind die Grundlagen sauber erlernt, kann man kontinuierlich die Intensität steigern und bis an die Grenzen gehen.

Laufen – Mehr als nur Kilometer sammeln

Beim Lauftraining ist Abwechslung ebenfalls wichtig für ein effektives Training. Es ist ratsam, verschiedene Arten von Läufen in den Trainingsplan einzubauen: lange Distanzen, kurze schnelle Einheiten oder Intervallläufe mit Steigungen. Läufer können mit gezielten Massnahmen ihre Ausdauer steigern, das Verletzungsrisiko senken und Kraft aufbauen.

Auch Yoga bietet Raum für Steigerung

Selbst bei Workouts wie Yoga gibt es Möglichkeiten zur Optimierung deines Trainings. Wer die Übungen sauber beherrscht, kann beispielsweise Handgelenkgewichte oder Fussgewichte einsetzen oder schwierigere Variationen der Übungen ausprobieren. Oder die Veränderung der Umgebungsverhältnisse wie beispielsweise bei Hot Yoga können als neuen Impuls für das Training genutzt werden. All die oben aufgezählten Tipps haben denselben Kern und basieren auf dem progressiven Overload: Erhöhung der Trainingsintensität durch Anpassung verschiedener Trainingsparameter. Nur so können wir unseren Körper fordern und stärken. Und neue Leistungslevels erreichen.